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Beitrag #1, verfasst am 11.06.2010 - 17:51
ich habe hier auf der Seite gerade das Banner der Deutschen Literaturgesellschaft und ihres Wettbewerbes gesehen.

http://deutsche-literaturgesellschaft.de/Wettbewerb.php?gclid=CLHelfiwmKICFUcA4wodS1rqXA

ich finde das klingt interessant und ich überlege, dort mit zu machen.
Habt ihr schon Erfahrung mit so etwas gemacht?
Würdet ihr mir dazu raten oder eher nicht?
Oder gibt es hier welche unter euch, die das selbst in Erwägung ziehen?
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Beitrag #2, verfasst am 11.06.2010 - 18:12
Die deutsche Literaturgesellschaft ist doch der Abzock-DKZ-Verlag schlechthin, oder? Danke, nein.
Hat keinen Genierer.
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Beitrag #3, verfasst am 11.06.2010 - 18:13
Das ist meines Wissens ein DKZ-Verlag.

Keine Ahnung, ob das seriös ist. Am Ende kriegst du womöglich einen Nachlass in Höhe des Gewinns, musst aber für die Veröffentlichung deines Manuskripts trotzdem zahlen.

Wenn du an Wettbewerben interessiert bist, empfehle ich diese Seite hier:

http://www.uschtrin.de/preise.html

Viel Glück!
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

Max Frisch
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Beitrag #4, verfasst am 13.06.2010 - 11:20
schon allein der aufbau!

Denen ist egal was wir schreiben sollen, wie lang das sein soll, welche schriftart und schriftgröße, welche seitenformatierung,...


nee! Finger weg davon, schreit die seite!
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Beitrag #5, verfasst am 14.06.2010 - 18:21
Sowieso - ab 18, gnagnagna -.- Sowas ist schon diskriminierend genug -.-

Auch seriöse Wettbewerbe sind meistens ab 18, das regt mich immer auf - ich schreibe eh selten genug nach Vorgabe, aber wenn ich mal was gefunden hab, das mich interessiert und zu dem mir sogar was einfallen würde, kann ich 100% sicher sein, dass irgendwo steht "ab 18"
abwechselnd s t e i n in dir wird und g e s t i r n.
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Beitrag #6, verfasst am 14.06.2010 - 18:22
Ailin schrieb:
Sowieso - ab 18, gnagnagna -.- Sowas ist schon diskriminierend genug -.-

Auch seriöse Wettbewerbe sind meistens ab 18, das regt mich immer auf - ich schreibe eh selten genug nach Vorgabe, aber wenn ich mal was gefunden hab, das mich interessiert und zu dem mir sogar was einfallen würde, kann ich 100% sicher sein, dass irgendwo steht "ab 18"




ich bin jetzt kein Experte, aber das kannst du mit einer erlaubniss deiner Eltern sicher umgehen. ich würde mich da mal erkundigen.
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Beitrag #7, verfasst am 15.06.2010 - 11:47
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zuletzt bearbeitet am 15.06.2010 - 12:04
Die "deutsche Literaturgesellschaft" ist ein DKZV - es ist also gut möglich, dass dort irgendwo Kosten für den "Autor", der da mitmachen möchte, versteckt sind.

Dieser Verlag taucht auch in der Montsegur-Liste von Zuschussverlagen auf. Vorsicht ist angebracht.

Edit: Dazu noch dieser Hinweis:

Literaturcafe schrieb:
[...]um bei unbekannten Autoren Zuschusszahlungen von knapp 10.000 Euro zu verlangen.


Literaturcafe schrieb:
Wer darin bis zu drei eigene Gedichte veröffentlichen will, der muss dafür knapp 800 Euro berappen.
Das ist kein Fehler im System. Es ist unnötig den Support darüber in Kenntnis zu setzen.
Der (inoffizielle) Leitfaden zu Fanfiktion.de
http://noctifer.fanfiktion.de/index.php/der-inoffizielle-leitfaden/
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Beitrag #8, verfasst am 15.06.2010 - 12:51
Noctifer schrieb:
Die "deutsche Literaturgesellschaft" ist ein DKZV - es ist also gut möglich, dass dort irgendwo Kosten für den "Autor", der da mitmachen möchte, versteckt sind.

Dieser Verlag taucht auch in der Montsegur-Liste von Zuschussverlagen auf. Vorsicht ist angebracht.

Edit: Dazu noch dieser Hinweis:

Literaturcafe schrieb:
[...]um bei unbekannten Autoren Zuschusszahlungen von knapp 10.000 Euro zu verlangen.


Literaturcafe schrieb:
Wer darin bis zu drei eigene Gedichte veröffentlichen will, der muss dafür knapp 800 Euro berappen.



Also das nenne ich ja mal dreist. Noch ein grund den verlag seines herzens 5mal zu überprüfen.
Der rat mit dem leichtvertigungen umgang mit veröffentlichungsrechten st zwar gut gemeint, aber ich glaube nicht, dass ein anfängerautor (ob mit oder ohne agenten) sowas durchbringe kann. Wie war e mit diesem deutschen dichter, der die romantik immer ironiesier hat - ich komm grad par tout nicht auf den namen - seinen berühmtesten gedichtband musste er veröffentlichen und dabei auf jegliches honorar verzichten. der verleger hat den profit seines lebens gemacht.


Angesichts der tatsache sollte man sich doch tatsächlich überlegen einen agenten zu suchen, er kennt sich wenigestens mit dem veröffentlichungsrecht aus.
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Beitrag #9, verfasst am 15.06.2010 - 13:53
Die akzeptieren ein komplettes  Buch mit nur 40 Seiten? Ominös, sehr ominös klingt mir das...

Und von Zuschussverlagen würde ich generell die Finger lassen- egal, in welcher Hinsicht.
Alles, was du über mich gehört hast, stimmt: Arrogant, stinkfaul, kleinkariert, von Geburt an schon borniert, fies, hundsgemein, dekadent, ordinär, banal, ohne jegliche Moral...
 
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