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Beitrag #26, verfasst am 28.08.2008 - 22:17
Chris Lang schrieb:


In diesem Punkt muss ich leider zustimmen. Manchmal sind es die grausigsten Geschichten, die mit Reviews überhäuft werden, nur weil es Sex oder bevorzugte Pairings gibt. Dadurch sinkt das Niveau ganz bösartig und das sollte nicht sein. Aber auch hier muss ich feststellen, dass es auf manch anderer Seite schlimmer geht. Es ist schon erschreckend, was für Kamele (ich entschuldige mich bei den armen Tieren) es unter Lesern und auch unter Reviewern gibt. Viele beherrschen nicht einmal die deutsche Sprache.


da gibt es nur eins, drüber lachen^^. wenn ich noch nicht mal verstehe, wie mich jemand beleidigen will, dann prallt es einfach ab...

Bevorzugte Parings...soll ich da mal ganz leise "My Chemical Romance" flüstern...da gibt es leider für jeden...eh, ich soll ja nicht fluchen, sagen wir mal, Kram^^ Reviews, so lange Gerard Way und Frank Iero dabei miteinander im Bett landen. Natürlich gibt es dieser Kategorie auch gute Geschichten, mehr als genug, aus eigener Erfahrung, aber vieles ist einfach auch nur...da fragt man sich nur wtf? wenn man es liest.
So weit ich weiß, ist PWP ja hier verboten, aber, so lange diese Geschichten pro Kapitel 30 Revies erhalten, in denen es so zugeht, wird wohl muter weiter gepostet...
Vielleicht bin ich ja auch nur verklemmt^^...aber, für mich macht eine Handlung eben mehr aus, als das zwei Menschen sich in irgendwelchen Betten wälzen...

Und dass es auf anderen Seiten schlimmer zugeht ist wahrlich wahr...dort gibt es ganze Kapitel, die nur aus Kauderwelsch bestehen oder aus Beleidigungen gegen kritische Reviewer...da sage ich, Gott sei Dank gibt es hier so etwas wie OP's, die es wenigstens in den Grundzügen schaffen, das Niveau von ff.de im grünen Bereich zu halten.
Diese Wesen hier, die ständig auf die OP's schimpfen, sollten eher froh sein, dass es sie gibt...
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Beitrag #27, verfasst am 28.08.2008 - 22:25
AngelicJerk schrieb:
Bevorzugte Parings...soll ich da mal ganz leise "My Chemical Romance" flüstern...da gibt es leider für jeden...eh, ich soll ja nicht fluchen, sagen wir mal, Kram^^ Reviews, so lange Gerard Way und Frank Iero dabei miteinander im Bett landen. Natürlich gibt es dieser Kategorie auch gute Geschichten, mehr als genug, aus eigener Erfahrung, aber vieles ist einfach auch nur...da fragt man sich nur wtf? wenn man es liest.
So weit ich weiß, ist PWP ja hier verboten, aber, so lange diese Geschichten pro Kapitel 30 Revies erhalten, in denen es so zugeht, wird wohl muter weiter gepostet...
Vielleicht bin ich ja auch nur verklemmt^^...aber, für mich macht eine Handlung eben mehr aus, als das zwei Menschen sich in irgendwelchen Betten wälzen...


Also, ich finde an deiner Haltung bestimmt nichts verklemmt. Eigentlich finde ich das alles sehr traurig. Die Tatsache, das PWP Geschichten verboten sind, finde ich gut. Gegen Geschichten mit sexuellem Inhalt habe ich persönlich ja gar nichts. Warum sollte man sich als Autor nicht auch auf diesem Gebiet austoben? Allerdings sollte auch ein schönes Drumherum dazu gehören. Dann ist so eine Geschichte schön. Und die Tatsache, dass vor allem PWP oder in dieser Richtung grenzwertige Geschichten mit Reviews überhäuft werden, lässt doch irgendwie am Niveau der Leser zweifeln. Die sollten dann vielleicht doch lieber zu diesem bestimmten Nachmitternachtsfilmchen oder gewissen kostenpflichtigen Webseiten übergehen und das Reviewschreiben denen überlassen, die damit Autoren belohnen und unterstützen wollen.
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Beitrag #28, verfasst am 28.08.2008 - 22:27
Achja, das leidige Thema Review ... AngelicJerk, Du sprichst mir absolut aus dem Herzen! Danke dafür!

Ich bin auch in Bereichen unterwegs, in denen in letzter Zeit hauptsächlich P18-Slash oder überhaupt Romanzen geschrieben und von FB überrannt werden. Meine Sachen gehen da ziemlich unter. Da sitze ich auch manches Mal, sehe die Lesezugriffe, die doch recht ordentlich sind und frage mich, wieso keiner der Lesenden eine Meinung hat, die er mir mitteilen will.

Die paar "Quietschis" können mir echt gestohlen bleiben. Zeitweise kontaktiere ich die Leute und frage nach, WAS ihnen denn gut gefallen hat und was nicht. Die Antworten fallen meist so aus, daß ich genau weiß, da hat sich jemand nicht die geringste Zeit für die Story oder das Kapitel genommen. Teilweise gibt es dann auch FB der Marke "wann kommt denn das nächste romantische Kapitel?" ... Ja herzlichen Dank auch ...

In anderen Foren kommt man etwas leichter mit den Lesenden in Kontakt, da bekomme ich auf Rückfragen oft zu hören "ich weiß halt nicht, was ich schreiben soll". Haben die Leute keine Meinung oder trauen sie sich nicht, diese zu formulieren? Ich will ja nicht nur hören, wie toll ich schreibe. Klar, ein bißchen Bauchpinseln braucht jeder ab und an, aber ich will mich ja verbessern. Und das gelingt mir mit Quietschis als FB nur sehr bedingt.

Wenn ich lese, gebe ich auch FB ab. Schon allein aus Gründen der Fairness. Dabei bemühe ich mich, so umfassend und neutral wie möglich meine Meinung zum Kapitel darzulegen. Wenn mir etwas negativ aufstößt, seien es Logikfehler oder gravierende Rechtschreibfehler, weise ich darauf hin. Das Echo ist teilweise ohrenbetäubend ... da darf man sich dann per PN anhören, daß man schließlich hier nicht in der Schule sei und somit nicht auf Rechtschreibung achten müsse. Sehr schön war auch die Ansicht einer Schreiberin, daß sie sich in einer FF nicht an den Canon halten müsse und es vollkommen egal sei, wenn ihre Charaktere nur noch am Namen erkennbar sind. Da denk ich mir dann meinen Teil und gehe meiner Wege.

Natürlich sage ich auch, wenn mir etwas gut gefällt, egal ob Formulierung oder Idee. Nicht daß hier der Eindruck entsteht, ich belasse es beim Meckern ....


LG,
Nera
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Beitrag #29, verfasst am 28.08.2008 - 22:34
Chris Lang schrieb:


Also, ich finde an deiner Haltung bestimmt nichts verklemmt. Eigentlich finde ich das alles sehr traurig. Die Tatsache, das PWP Geschichten verboten sind, finde ich gut. Gegen Geschichten mit sexuellem Inhalt habe ich persönlich ja gar nichts. Warum sollte man sich als Autor nicht auch auf diesem Gebiet austoben? Allerdings sollte auch ein schönes Drumherum dazu gehören. Dann ist so eine Geschichte schön. Und die Tatsache, dass vor allem PWP oder in dieser Richtung grenzwertige Geschichten mit Reviews überhäuft werden, lässt doch irgendwie am Niveau der Leser zweifeln. Die sollten dann vielleicht doch lieber zu diesem bestimmten Nachmitternachtsfilmchen oder gewissen kostenpflichtigen Webseiten übergehen und das Reviewschreiben denen überlassen, die damit Autoren belohnen und unterstützen wollen.


das ist nicht nur hier so. als Fan der Bücher von Poppy Z. Brite war ich in Sachen neuer Lesestoff neulich beim Internetbuchhandel A. unterwegs, las da ein paar Leserkritiken, wie das halt so ist, bevor man was Neues ersteht...
Und da stand allen erntes über das Buch "Drawing Blood" der Kommentar, dass es ja relativ lange dauere, bis die beiden Hauptfiguren miteinander im Bett landen und die Autorin sich doch tatsächlich wage, vorher erst einmal alle Figuren vorzustellen...hallo? Wenn ich Pornografie will, dann kann ich mir ein Magazin im Zeitungskiosk am Busbahnhof holen, dann lese ich kein Buch...aber, das wissen manche Leute wohl noch nicht.

Das zeigt, dass das hier auf ff.de kein Einzelfall ist. Sind die Leute so weit gesunken, dass sich irgendetwas nur noch "verkauft", wenn genügend Erotik - wobei, nein, Erotik ist das nicht, nennen wir es mal "Pornografie", was munter in den PWPs verbreitet wird - vorkommt?
Eh...Antwort gleich, ich fürchte ja^^.

Dann und wann mal etwas Erotik ist durchaus auch schön in einer Geschichte,will ich gar nicht leugnen...aber, es sollte halt, wie du schon sagtest, nicht die Geschichte ausmachen. Wenn die Geschichte von zwei Menschen handelt, die sich ineinander verlieben, so ist es durchaus logisch, dass sie, wenn der Autor es möchte, im weiteren Verlauf der Geschichte eventuell miteinander-
Aber, das sollte eben nicht die Geschichte sein, so ala "Wir lernten uns kenne ...besser gesagt, er sprach mich an, stellte ganz direkt die Frage, zu wem. dann..." das ist keine Handlung...

Ich reg mich künstlich auf^^, ist schlecht für den Blutdruck, ich weiß. Aber es ärgert mich halt...
Und die Reviewer, die da so begeistert drauf anspringen haben meist nicht das Alter, das das Rating vorschreibt, sollte man vielleicht hinzufügen...vielleicht ist es ja nur einfach..Neugierde, wie der Erwachsene, der irgendwo doch in mir lauert^^, vermutet.
Vielleicht besteht noch Hoffnung *He, ist das ne Insel da hinten?*
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Beitrag #30, verfasst am 28.08.2008 - 23:04
Oh wei - Reviews, das Brandthema überhaupt...

Einerseits könnte ich das Eingangs-Posting des Threads so voll und ganz unterschreiben, denn es stimmt ja.
Andererseit sehe ich das wieder ein bißchen differenzierter, was vielleicht auch daran liegen mag, daß mir Feedback (offenes und ehrliches wohlgemerkt) schon sehr wichtig ist.
Wenn es das nicht wäre, würde ich meine Geschichten ja auch einfach auf der Festplatte vor sich hin modern lassen.
Problematisch wird es halt dann ein wenig, wenn man ohnehin in einem Fandom schreibt, in dem sich die Feedback-Geber nicht gerade überschlagen.

Sicher, ich schreibe für mich ganz allein (und für eine bestimmt Person *zwinker*) und ich tue das aus der Lust heraus etwas zu schreiben und etwas zu erzählen.
Andererseit ist es so, daß ich jede Menge Dinge sehr gerne tue und dummerweise auch noch zu einer Altersgruppe gehöre, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten gehen muß...
Will heißen, ich habe sehr, sehr wenig Zeit und in dieser knappen Zeit sehr, sehr viele Dinge, die ich tun möchte.
Darum stellt sich also mehrmals wöchentlich die Frage "Schreib ich jetzt ein bißchen? Oder les ich ein gutes Buch? Geh ich ins Fitness, oder doch einfach mal mit ein paar Freunden weg?"
Tausend Dinge eben, der typische neumodische Freizeitstreß...

Und dann passiert halt - zumindest bei mir - immer häufiger eine Sache. Ich denke, wenn ich zu vielen Dingen, außer zum schreiben Lust habe, daß ich den Fortlauf der Geschichte ja immerhin bereits so gut kenne, daß ich auch wann anders an den Schreibtisch kann - da sich ja offensichtlich ohnehin wenig Leute dafür interessieren.
Sicher ist es nicht so, daß ich mich beschweren will oder für Reviews betteln gehe, aber wenn man (also ich) sich ne Nacht an der Tastatur mit verfeinern und verbessern um die Ohren geschlagen hat, damit die paar Leser, die man so hat, auch mal was Neues zu lesen bekommen und man bekommt vielleicht von einem Zehntel der Leser ein Feedback, dann ist das gelinde gesagt frustrierend.
Dann überlegt man sich beim nächsten Mal halt, daß man eigentlich doch besser ins Kino gehen könnte.

Versteht jemand was ich meine?

Sicher, auch ich hab hin und wieder bei einer Geschichte, die ich gelesen habe, keinen Kommentar hinterlassen oder zumindesr nicht für jedes Kapitel - aber irgendwie empfinde ich es doch einen Unterschied bei Geschichten, die pro Kapitel mehr Feedback bekommen, als es in anderen Fandoms überhaupt Leser gibt... Das ist halt subjektiv nehme ich an.


An meine Vorrednerin (Entschuldige bitte, ich hatte mir deinen Nick nicht gemerkt und kann jetzt nicht zurück im Browser...):
Ich verstehe sehr gut, was du mit Pornographie meinst. Gerade bei sog. Fanfiktions.
Allerdings ist es doch auch so, daß wenn man sich die Mühe macht eine ellenlange Story zu erdenken (also mehr als "Warum liegt da Heu?" - "Warum hast du eine make auf?") und es kommt dann schließlich und endlich und vielleicht glücklicherweise dazu, dann wäre es ja gemein, daß dem Leser vorzuenthalten.
Das wäre ja, wie wenn in "Pretty Woman" vor dem Kuß auf der Feuerleiter der Abspann käme...

Aber du hast Recht - alles zu seiner Zeit und mit einer gewissen, nennen wir es Zurückhaltung. (Auch Kenntnisse in menschlicher Anatomie wären manchmal ganz gut... was ich da schon so alles gelesen habe *lach*)


In diesem Sinne wünsch ich euch allen morgen einen schönen Freitag und ein tolles Wochenende!
Liadan
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Beitrag #31, verfasst am 29.08.2008 - 00:09
Also ich persönlich kann mich bei meinen Reviewern nicht über die Art der Kommis und auch nicht über die Menge mokieren. Mir ist schon klar, dass man nicht zu jedem Kapitel schreiben kann: "Das und das hat mir (nicht) gefallen, weil...", da einem nicht immer was einfällt und man manchmal nicht einmal sagen kann, warum genau einem jene/s Geschichte/Kapitel (nicht) gefallen hat, deswegen finde ich es nicht so schlimm, wenn ich mal nur 1 Review bekomme anstatt 100.

Was das Schreiben von Reviews selbst angeht, fällt es mir unheimlich schwer die zu formulieren. Ich will ja niemanden zur Sau machen, auch wenn ich mich manchmal wirklich ärgern könnte über so manch kreative Ergüsse. Da muss ich mal in mich gehen und mir sagen "Du warst auch mal so!"
Ansonsten gehe ich einfach nach dem alten Prinzip vor: Zuerst sagen was mir gefallen hat (und wieso) und dann alles negative auflisten (falls es etwas gibt) und dann wenn möglich Verbesserungsvorschläge geben.

Zu PWP: Ich finde es auch traurig, dass man durch Sex alleine so viele Reviews zusammenbekommt. Wenn es zu dem Sex noch eine (menge) Story rund herum gibt, dann sag ich ja nichts, weil gerade bei einer Geschichte in der sich zwei Menschen ineinander verlieben, Sex auch dazu gehört. (Ob man den jetzt bis ins Detail beschreibt oder nicht... bleibt jedem selbst überlassen.)
Und, ja, anatomische Grundkenntnisse wären doch von Vorteil, wenn man so etwas schreiben will. -_-
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Beitrag #32, verfasst am 29.08.2008 - 00:14
Zu liadans Beitrag: Das ist genau meine Meinung. Ich gehöre ja eher noch zu der Generation, die sich tagsüber mit der Schule rumquälen müssen, aber ich habe trotzdem ebenfall so gut wie keine Zeit. Wenn ich denn dann endlich mal zuhause bin und sämtliche schulischen Dinge erledigt habe, habe ich dann die Wahl: Im Fitnessstudio Aggressionen (und Fett^^) abtrainieren, zur Abwechslung mal soziale Kontakte pflegen, das Leben meiner Sims zerstören, die nächste Bibliothek unsicher machen, oder... schreiben. Und in letzter Zeit mache ich letzteres immer seltener.
Natürlich schreibe ich in erster Linie, weil es mir wahnsinnigen Spaß macht, weil es ein toller Zeitvertreib ist und weil ich anderen Leuten damit eventuell Freude bereitet, aber natürlich deprimiert es mich ziemlich, wenn ich dann sehe, dass ein Kapitel 100-mal angeklickt wurde, ich aber nur zwei Reviews von meinen besten Freundinnen bekommen habe. Da mache ich mir dann auch meine Gedanken, und da ich sowieso ein eher deppressiver, pessimistischer Mensch bin, komme ich für gewöhnlich zu dem Schluss, dass ich einfach nicht gut genug bin, um ein ordentliches Feedback zu bekommen. Das wiederum führt dazu, dass ich meine Geschichten für schlecht befinde und sie über kurz oder lang abbreche - schließlich habe ich keine Leser, denen gegenüber ich ein schlechtes Gewissen haben müsste.
Okay, es sind mit Sicherheit nicht alle solche negativen Miesmacher wie ich, aber niemand kann mir erzählen, dass er oder sie nicht enttäuscht ist, wenn einfach keine Reviews kommen. Ich persönlich denke, dass das ausnahmslos jeden hinunterzieht.

Dann möchte ich noch einmal auf das Thema mit den 15-jährigen Autoren, die keine konstruktive Kritik verdient haben, zurückkommen. Als ich das gelesen habe, hab ich eigentlich nur noch gedacht: Hallooo...?
Das empfinde ich als ziemlichen Schwachsinn. Denn wie irgendjemand schon gesagt hat (tut mir leid, ich hab mir den Nickname nicht gemerkt...): Je früher man kritisiert wird, desto länger hat man Zeit, sich zu verbessern.
Ich selbst bin auch erst 14 Jahre alt, aber das heißt noch lange nicht, dass ich keine Kritik vertragen würde. Im Gegenteil, jedesmal wenn ich irgendwo ein neues Kapitel hochlade, bete ich regelrecht darum, dass irgendeiner dieser gottgesandten Reviewer, die sich die Zeit nehmen, diese herrlich langen Kommentare voller Verbesserungsvorschläge zu verfassen, doch einmal über eine meiner Geschichten stolpern möge. In den anderthalb Jahren, die ich hier angemeldet bin, hatte ich dieses Glück noch nicht, aber bekanntermaßen soll man ja die Hoffnung nie aufgeben (Ha-ha-ha... -.- ).

Tatsache ist, dass ich mich trotz allem inzwischen schon fast immer über Quietschkommis (die übrigens zeitweise wirklich nur noch aus einem 'xDDDD geil! weiterschreiben!' bestanden haben - an dieser Stelle darf sich jetzt jeder seinen Teil denken) freue, seien sie auch noch so sinnlos. Das an sich finde ich schon irgendwie traurig. Und wenn ich zufällig mal über Kategorien wie Naruto oder Harry Potter stolpere, wo die ersten zehn Geschichten auf der Seite erstmal P18-Slash sind und die pro Kapitel mindestens zehn Reviews bekommen, deprimiert mich das durchaus ziemlich.

Was ich eigentlich sagen wollte... hab ich vergessen. Aber na ja - ich wollte ja unbedingt auch mal irgendwo meinen Senf dazugeben...
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Beitrag #33, verfasst am 29.08.2008 - 00:26
Anfänglich dachte ich mir ja, ich bin alleine mit dem Problem der Reviews.
Gut, ein Newbie braucht sich jetzt wirklich nicht aufregen, wenn er nicht hunderte von Reviews bekommt.
Aber das mit der Diskrepanz zwischen Leserzugriffen und Reviews ist schon teilweise faszinierend. Nicht jeder, der auf eine Geschichte zugreift, liest sie auch. Aber zumindest die Hälfte davon. Und selbst wenn ich es nicht schaffe, jedes einzelne Kapitel zu reviewen, müssten es zumindest pro Kapitel zwei oder drei Reviews sein. Dahingehend: Fehlanzeige!
Übrigens: Wo bekommt man bitte 17 Favoriteneinträge her?
Tatsache ist, wer keine bekannten Hauptpersonen in einem bestimmten Fandom liefert ist oft ge-liefert.
Beispiel: Hätte ich nicht bei bestimmten Geschichte eine Leserin, die jedes Kapitel reviewt, würden meine Reviewecken dahingehend Staub ansetzen. Traurig für einen Autor.
Das beste Erlebnis hatte ich jedoch neulich: Ich machte mir die Mühe, eine Geschichte zu schreiben, im Canon, mit neuen Ideen, ohne bekannte Hauptcharaktere. Reviews: kaum. Dann habe ich die Story einfach beendet und dann kommen hinterher zwei Reviews, ich möge doch weiterschreiben. Einer davon fragt sogar, wo denn die anderen Kapitel geblieben seien. Beide jedoch fanden die Story toll. Da frage ich mich jedoch, wo waren diese Leute, als die Story noch nicht mangels Interesse beendet war?
Bezüglich PWP sollte sich mal jemand englische Archive zu Gemüte führen. Sex sells, sagt man. Fertig. Das wollen viele, das lesen viele, dazu kann man immer "toll!" sagen. Zwar schreibe ich auch Slash. Aber ich oute mich dahingehend, da ich eine Handlung in den Vordergrund stelle. Diesbezüglich bekam ich die Bestätigung durch eine/n Reviewer/Reviewerin, der/die mir erst schrieb, als sich herausstellte, dass die Hauptpersonen nicht gleich in der Kiste landen sollten. Nicht alle wollen demnach PWP's.
Es ist eben wie mit allen anderen Geschichten auch: Solange die Leute etwas bestimmtes erwarten, werden sie dies auch reviewen. Man darf sich als Autor keinesfalls durch ausbleibende Reviewer entmutigen lassen. Denn nur solange es Geschichten mit neuen Ideen, neuen Ansätzen und außerhalb der üblichen Suppe gibt, wird sich auch eines Tages etwas ändern.
Mein Motto: Überzeugen durch Klasse statt Masse. Und die, welche Geschichten gespickt mit Rechtschreib-/Grammatikfehlern, außerhalb des Canon, ohne Handlung etc. als "toll" reviewen, haben es nicht anders verdient als so etwas lesen zu müssen.
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Beitrag #34, verfasst am 29.08.2008 - 02:09
Es ist erstaunlich das es hier den Autoren aus unterschiedlichen Bereichen ganz ähnlich geht.

Zum Thema Favoritenliste muss ich sagen, dass man gar nicht ganz genau wissen kann, ob überhaupt alle die dich favorisiert haben bzw deine Story die überhaupt lesen. Ich zb mach das oft so das ich mir anschau was es neues gibt und mir die Kurzbeschreibungen durchlese. Wenn dann was interessantes dabei ist, kann es durchaus vorkommen das ich was auf meiner Favo-Liste hab wovon ich noch gar nichts gelesen hab. Oftmals hab ich dann schon so ein schlechtes gewissen, das ich dem Autor ne Nachricht hinterlasse nach dem Motto: "Ich hab dich zwar auf meienr Favo-Liste, aber ich komme im Moment nicht zum Lesen. Sobald ich reingelesen habe schreib ich ein Review!" Ich denke ich bin nicht die einzige, die das so macht. Man sollte auch daran denken das der eine oder andere vielleicht einfach nicht mehr on kommt und seine Liste nicht geleert hat.

Zu den Reviews: Ich finde ein Review zu hinterlassen ist in fast allen Fällen besser als keins. Selbst wenn ein Leser nur :"Hey, schönes Kapitel." hinterlässt, weiß man doch immerhin, ok dem hats gefallen. Es ist so wie hier viele gesagt haben, gerade wenn man ganz regelmäßig reviewt hat man nicht immer Zeit/Lust/Ideen was man dem Autor schreiben/vorschlagen/verbessern kann. Man muss auch bedenken ein gutes Review braucht seine Zeit (was nicht heißen soll, das ich mir nicht mal bei einer Story von 30 Kapiteln die Zeit nehmen sollte ein längeres FB zu hinterlassen).
Ich persönlich schreib noch nicht so lange und ich kann nur sagen, ich bin scharf darauf mich zu verbessern, das Bestmögliche aus mir rauszuholen, Fehler auszumerzen, aber das geht natürlich nur wenn mich jemand auf meine Fehler aufmerksam macht.
Im Gegenzug mach ich das auch, aber immer auf höfliche und angebrachte Weise. Ich versuche auch konkret zu sagen wie man etwas besser machen sollte, oder zb was einige Autoren machen - sie haben zu kurze Kapitel, was es dem Leser eben schwer macht sich in die Story einzufühlen, dann kann man das doch genauso sagen!

Was ich ganz schlimm finde, das sind die Reviewer die einfach schlecht drauf sind oder was weiß ich was die für Probleme haben, jedenfalls hab ich sowas schon öfter gelesen, das man bei ganz jungen Autoren hingegangen ist und die Story von vorn bis hinten zerissen hat und das auf übelste Art und Weise. Das muss doch gar nicht sein. Selbst wenn das der 1. Versuch war und er eben schlecht war, dann kann ich doch sagen wie man es besser machen kann usw und muss nicht hingehen:"Die Story ist Scheiße, du hast kein Talent, du solltest dir ein anderes Hobby suchen!" (wisst ihr was ich meine?) So nimmt man den Leuten die Lust am Schreiben.

Wenn ich reviewe versuche ich immer ehrlich zu sein, aber wie gesagt manchmal hat man nichts auszusetzen oder eben keine Lust eine endlose Kritik zu schreiben, dann fasse ich eben mit meinen Worten zusammen, was in dem Kapitel passiert ist und was ich eben denke, oder sage zb das ich mitfieber und so die eine oder andere Vermutung die ich hab. Dann hat der Autor wenigstens einen Anhaltspunkt wie das Kapitel bei den Lesern rüber gekommen ist.
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Beitrag #35, verfasst am 29.08.2008 - 02:34
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zuletzt bearbeitet am 29.08.2008 - 02:35
Konstruktive Kritik ist nur schwer an den Autor zu bekommen. Nicht jeder will das lesen und Freunde macht man sich damit garantiert nicht. Manche Leute sind für so etwas immer noch nicht offen und können konstruktive Kritik nicht von echten Flames unterscheiden. Schade.
Wenn ich Geschichten lese, schaue ich mir nie zuerst das Profil (und das dort evtl. angegebene Alter) an. Ich bewerte Stories, so wie ich sie vor mir sehe. Wenn eine Story schlecht ist, kann der Autor auch 50 Jahre sein, das ändert nichts an der Tatsache. Allerhöchstens ziehe ich das Alter danach in die Gesamtbewertung mit ein. Wenn ich mir zum Beispiel dachte: "Ja, die Sprache ist aber noch ein wenig verbesserungswürdig" und ich sehe der Autor ist 15 Jahre, dann bewerte ich es insgesamt anders als wenn der Autor 50 ist. Und umgekehrt.
Junge Autoren allein aufgrund ihres Alters in Grund und Boden zu trampeln ist jedoch unterirdisch. Jeder hat einmal das Schreiben begonnen und ich möchte manchmal so manch unveröffentlichten Erstversuch eines so "weisen" Autors sehen, der heute wie Hulk alle anderen niedermacht. Meine Revies verteile ich jedenfalls nicht nach Alter des Autors, sondern nach Qualität der Geschichten.
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Beitrag #36, verfasst am 29.08.2008 - 02:42
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zuletzt bearbeitet am 29.08.2008 - 02:44
Aber es gibt doch Fandomes wo man weiß ok hier sind viele Junge unterwegs oder ok hier ist eher die Generation Ü-18, zumal man schon beurteilen kann, wenn man einen Text vor sich hat, ob das von einem blutigen Anfänger stammt oder eben von jemand der schon länger schreibt! Und wenn ich dann sehe, dass Leute sich diese gezielt rauspicken um ihre Agressionen los zu werden, dann find ich das echt traurig.

Ich finde Kritik kann einen so viel weiter bringen, so lange sie richtig verpackt ist. Ich schreibe auch oft dabei, wenn ich was auszusetzen haben, dass es auch oft einfach ansichtssache ist und das man sich nicht deswegen verunsichern lassen soll.
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Beitrag #37, verfasst am 29.08.2008 - 09:31
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zuletzt bearbeitet am 29.08.2008 - 09:48
Zum Alter muß ich ja sagen, ich habe hier Leute kennen gelernt, deren Art zu schreiben mir super gefällt. Da paßt alles, Aufbau, Logik, Charaktertreue, Rechtschreibung etc. Das les ich, bin begeistert und irgendwann guck ich ins Profil und falle fast vom Glauben ab ... da schreiben Leute mit 15, 16, 17 Jahren mit einem Stil und glaubhaft rüber gebrachtem Hintergrundwissen, daß ich echt begeistert bin. Sowas schreibe ich dann auch in einem Review.

Und auf der anderen Seite gibt es dann wieder Leute in meinem Alter, bei denen ich einfach anhand des Alters von anderen Voraussetzungen ausgehe und liefern "Unterstufenschulaufsätze" ab. Im Grunde würde ich das auch gern im Review anmerken ... aber ob das so gut ankommt? Wohl eher nicht ... also verkneift man es sich.

Alles nicht so einfach ...
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Beitrag #38, verfasst am 29.08.2008 - 09:41
Das Thema Reviews ist wirklich ein leidiges Thema, seufz.
Aber es stimmt schon, man schreibt natürlich in erster Linie weil es einem Spaß macht. Allerdings freut man sich dennoch über Rückmeldungen darüber, wie die Geschichte bei anderen ankommt. Sonst bräuchte man ja wirklich nur für sich selber zu schreiben, würde es vielleicht noch der besten Freundin zeigen und dann in die Schublade stecken.
Von Review-Bettelei der Art: "Ich schreibe erst weiter, wenn ich mindestens 10 Reviews habe," halte ich gar nichts, das wirkt sogar eher abschreckend auf mich.

Allerdings zu den Stats: Wenn dort eine Geschichte beispielsweise 1000 mal angeklickt wurde, heißt das noch lange nicht, dass auch 1000 Leute sie gelesen haben und von denen lediglich vier ein Review hinterlassen haben.
Ich könnte mir vorstellen, das ungefähr 500 dieser Leser die Geschichte mal angeklickt haben, weil ihnen die Kurzbeschreibung gefiel. Dann aber haben sie nach ein paar Sätzen wieder aufgehört, sei es, weil sie bemerkten, dass die Geschichte, das Thema, oder aber auch der Schreibstil nicht wirklich zusagten.
Und nach ein paar Sätzen hinterlässt natürlich niemand ein Review in dem steht: "Ich habe die ersten zehn Sätze deiner Geschichte durchgelesen und sie gefällt mir nicht, weil......)

Trotzdem bleiben ja noch die 500 anderen Leser, von denen dann vielleicht 10 die Geschichte auf der Favoritenliste haben. Aber nur vier schreiben Kommentare. Dass das manchmal ein wenig deprimierend ist, ist schon verständlich. Geht mir auch nicht anders. Ich selbst hinterlasse eigentlich bei fast jedem Kapitel ein Review. Schließlich hat sich auch jemand die Mühe gemacht, es zu schreiben.
Natürlich macht dies nicht jeder. Aber ich denke zumindest von Zeit zu Zeit mal ein Review in dem steht: "Ich habe jetzt die ersten 30 Kapitel deiner Geschichte gelesen. Sie gefällt mir bisher gut, weil.......aber mir hat nicht so gut gefallen, dass......, wäre sicherlich nicht das Verkehrteste und der Autor weiß, was er noch verbessern kann, oder wie eine bestimmte Sache bei einen Leser angekommen ist.
Zumindest von Zeit zu Zeit mal ein Review, das eigentlich auch besagt: "Ich bin dabei, ich lese noch mit, bitte schreib weiter," (am besten natürlich ein wenig ausführlicher), sollte eigentlich drin sein. Zumindest bei denen, die selber angemeldet sind. Selbst freuen sie sich doch auch wie verrückt, wenn sie eine Rückmeldung auf eine ihrer Geschichten bekommen.
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Beitrag #39, verfasst am 29.08.2008 - 09:54
Hm... is schon kompliziert.... jemanden zu kritisieren der "jünger ist" ist einfach eine heikle Sache, keine Ahnung warum aber im Teenageralter nimmt man sowas viel ernster... Wenn man aber ein paar Jahre am Buckel hat, ist man erstens: nicht mehr in der pubertären emotionalen Phase und geht damit einfach lockerer um? glaub ich zumindest.... bin ja auch erst 17 also hab ich nicht wirklich Vergleichsmöglichkeiten...

zum Kritisieren selbst... ich weiß nicht ganz.... ich mein so 0815 Geschichten erkenn ich ja recht schnell die lese ich dann eh nicht (und ohne sie zu lesen kann ich ja schlecht reviewn..... und nur um ein paar Kindern den Kopf zu waschen will ich mir schlechte Literatur auch nicht antun... mann, ich hör mich ja wie ein richtiger Arsch T_T).... naja...

Sex sells das ist leider wahr.... nur bei Steroetyppairings ist das bei mir (leider?) nicht der Fall... komischerweise hab ich viel mehr Reviews für meine "unnormalen" Slashpairings bekommen als für HP+DM z.B.... naja vielleicht waren sie einfach besser geschireben, aber soo nen Unterschied hätt ich jetzt auch nicht festgestellt.... komplizierte Welt -.-

Ich denke ja nicht wirklich das es daruaf ankommt wieviele Leser du hast (dafür hat man ja die Favorieteneinträge) aber es ist trotzdem wichtig ein Review zu hinterlassen damit man weiß, mit welchen Lesern man es zu tun hat.
Soll heißen: als Autor schreib ich natürlich für mich alleine, aber trotzdem will ich ja das meine Geschichte verstanden wird. Wenn man jetzt weiß, wie Leser die einzelnen Punkte auffassen, oder Texte verstehen, dann weiß man auch wie stark man gewisse Inhaltspunkte, versteckte Andeutungen beschreiben muss...  da sind dann Reviewer die in ihren Reviews wirklich auf alles eingehen was man sich beim Schreiben gedacht hat ein Traum ^^
Mit dieser Signatur will ich tiefgründig und bedeutungsvoll erscheinen. Wenn ich jetzt auch noch einen angesehenen Autoren/bedeutende Person der Öffentlichkeit zitiere (von dem ich noch nie wasgelesen/gehört habe) wirke ich auch noch intellektuell :D
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Beitrag #40, verfasst am 29.08.2008 - 09:59
Ich weiß jetzt ja nicht wie das in anderen Bereichen ist, aber gerade im Tokio Hotel Bereich, in dem ich mich bewege, ist es schon sehr schwer Fuß zu fassen, wenn man keine Slash oder Twincest Gescichten schreibt.

Wie oft muss ich mit ansehen, wie grausige Twincest geschrieben so viele Kommentare bekommen, einfach nur weil Bill & Tom sich im Bett rum wälzen und sich sportlkich betätigen. Haargenaue Beschreibungen von Sexualakten über drei Kapitel, während man es mit Non-Slash Geschichten ziemlich schwer hat.

Ich bin eine Non-Slash Autorin, weil ich sehr viel Wert auf eine Handlung lege und ich Twincest abstoßend finde. Mag sein dass ich da verklemmt bin, aber allein die Tatasache, dass ich mir vorstelle, wie jemand Sexualgeschichten über mich und meine Schwester schreibt, finde ich furchtbar. Richtig ekelhaft und abstoßend.

Na ja, aber ich denke das sind so Dinge, gegen die man einfach nichts tun kann. Zum Glück gibt es ja noch ein paar Leser, die auch Wert auf handlung legen und nichts mit Twincest anfangen können. Auch wennd as nur ein kleineer Teil ist xD
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Beitrag #41, verfasst am 29.08.2008 - 10:30
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zuletzt bearbeitet am 29.08.2008 - 10:32
Achja. Das leidige Thema "Reviews".
Schwierig.

Ich bin ja fast ausschließlich im Bereich "Prosa - Fantasy" unterwegs, nebenbei noch im "Eragon"-Fandom. Und auch da gibts die beschriebenen Symptome.

Ich persönlich gebe (oder versuche es zumindest) mir viel Mühe mit meinen Stories: Mal abgesehen von so Standards wie Rechtschreibung und Grammatik lege ich Wert auf eine Charakterisierung der Personen, der Orte, eine möglichst logische Handlung undsoweiter. Was man bei mir aber vergeblich suchen wird, sind Sex-Szenen. Weder hetero noch homo. Einfach, weil es nicht mein Ding ist.
Und manchmal ist es schon frustrierend, wenn man wieder 7 Seiten Text online gestellt hat und keine S*piep* scheint sich dafür zu interessieren. Natürlich schreibe ich, weil es mir Spaß macht - die Geschichten sind in mir und wollen einfach raus... trotzdem: es wäre gelogen, wenn ich bestreiten würde, daß entsprechendes Feedback mich nicht motiviert :-)

Den gleichen Anspruch habe ich aber auch bei den Geschichten, die ich gerne lese. Wenn ein Autor das schafft, bekommt er auch Reviews von mir. Nach Möglichkeit zu jedem einzelnen Kapitel. Der ist dann vielleicht nicht immer eine halbe Seite lang, aber die wichtigsten Punkte versuche ich doch immer anzusprechen. Und manchmal ist es auch einfach nur ein "Hey - klasse Kapitel!"
Soweit ist ja noch alles in Ordnung.

Aber dann gehe ich wieder in meinen favorisierten Bereich (bei Eragon isses nicht ganz so extrem, daher beschränke ich mich hier mal auf den Fantasy-Bereich), schaue, was auf den ersten Seiten steht und schüttele mein in Ehren ergrautes Haupt. Von den (wie viele sind es jetzt noch mal genau? 20?) Stories auf der ersten Seite befassen sich gefühlte 10 mit minderjährigen Mädchen, die sich aus irgendwelchen Gründen in einen mindestens 500 Jahre alten Vampir verlieben. Der dann erstaunlicherweise nichts anderes zu tun hat, als sich in dieses unreife Gör zurückzuverlieben, dann folgen etliche Kapitel, in denen (alles mein persönliches Gefühl - hier soll sich niemand verletzt fühlen) der/die Autor/in ihren pubertären Phantasien freien Lauf lässt. Ähm - langweilig.
5 weitere Geschichten sind nach dem gleichen Muster aufgebaut, nur hier sind es Werwölfe statt Vampiren.
Die letzten 5 - die schau ich mir dann auch mal an und hab auch schon die ein oder andere Perle entdeckt, die auf meinen Favoriten landet und dann auch Kommentare kriegt. Erstaunlicherweise bin ich bei einer Geschichte die einzige Reviewerin, obwohl sie wirklich toll ist - interessantes Setting, spannender Plot, gut geschrieben... Allerdings kommen bisher weder Vampire noch Werwölfe darin vor und die Protagonisten scheinen mir definitiv älter zu sein als 16. Vielleicht ist das ja das Problem?

Zurück zu den 15 Geschichten, die ich aufgrund der Thematik verworfen habe. Manchmal, wenn die Langeweile mich wirklich arg quält, schau ich dann doch mal rein. Und frage mich: Soll ich das wirklich reviewen? Weil - wenn ich diese Dinger wirklich reviewen würde, würde es gemein werden... angefangen beim Plot, über das Layout, die Länge bzw. Kürze der Kapitel bis hin zum teilweise sehr, ähm, nunja... rudimentäre Verständnis der deutschen Sprache - vom Netz- und Teenieslang mal abgesehen.
Also lass ich es lieber...
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Beitrag #42, verfasst am 29.08.2008 - 11:28
Vampirettchen schrieb:
Ich weiß jetzt ja nicht wie das in anderen Bereichen ist, aber gerade im Tokio Hotel Bereich, in dem ich mich bewege, ist es schon sehr schwer Fuß zu fassen, wenn man keine Slash oder Twincest Gescichten schreibt.

Wie oft muss ich mit ansehen, wie grausige Twincest geschrieben so viele Kommentare bekommen, einfach nur weil Bill & Tom sich im Bett rum wälzen und sich sportlkich betätigen. Haargenaue Beschreibungen von Sexualakten über drei Kapitel, während man es mit Non-Slash Geschichten ziemlich schwer hat.

Ich bin eine Non-Slash Autorin, weil ich sehr viel Wert auf eine Handlung lege und ich Twincest abstoßend finde. Mag sein dass ich da verklemmt bin, aber allein die Tatasache, dass ich mir vorstelle, wie jemand Sexualgeschichten über mich und meine Schwester schreibt, finde ich furchtbar. Richtig ekelhaft und abstoßend.



Ich weiß genau was du meinst, obwohl es da jetzt langsam so ne Gegenbewegung gibt, hab ich jedenfalls so im Gefühl, weil bei Twincest fast nichts neues mehr kommt und die Themen abgelutscht sind.

Aber bitte auch im Tokio Hotel Bereich Slash nicht mit Twincest gleichsetzen, denn es gibt durchaus Autoren die zwar Slash schreiben, aber nicht das Pairing Bill x Tom nutzen, auch wenn das eher Ausnahmen sind.


Wie ist das denn eigentlich, wenn man ne Geschichte liest und man das Gefühl hat, der Autor liest seine Reviews anscheinend gar nicht, sollte man als Autor nicht ab und zu auch auf Fragen in Reviews antworten?  Ich les da grade was im Mysterie und naja ich hatte so die eine oder andere Frage zur Story, weils für mich nicht so ganz schlüssig war und hab da eigentlich schon darauf gehofft ne Antwort zu kriegen. Da kam aber nichts. Auch weiß ich nicht, ob überhaupt ankam, das 1-2 Logik-Fehler drin waren, was nicht wirklich schlimm war, weils nach nem Flüchtigkeitsfehler ausgesehen hat. Aber irgendwie überleg ich ob ich da überhaupt weiter was kommentiere, weil selbst wenn er auf meine Frage geantwortet hätte "künstlerische Freiheit" wär das besser gewesen als nichts zu sagen.
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Beitrag #43, verfasst am 29.08.2008 - 11:42
Wenn ich Reviews bekomme, dann gehe ich auch immer auf jedes einzelne ganz speziell ein, weil ich das auch kenne. Sonst macht es als Leser schließlich auch keinen Spaß mehr, Feedback abzugeben. Ich finde, wenn sich schon jemand die Mühe gemacht hat, seine Meinung kundzutun, dann sollte sich der Autor auch die paar Minuten Zeit nehmen, darauf zu antworten.
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Beitrag #44, verfasst am 29.08.2008 - 11:56
Also wenn Fragen in den Reviews gestellt werden, dann beantworte ich die schon. Ich schicke auch in der Regel eine kurze, manchmal auch längere Dankes-Mail.
Eben einfach weil es nicht selbstverständlich ist, dass man die Reviews kriegt. Und wenn jemand Fragen stellt weiß ich, dass sich jemand wirklich mit der Story auseinandersetzt. Und darüber antworten die meisten Autoren doch, denke ich jedenfalls, recht gerne.
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Beitrag #45, verfasst am 29.08.2008 - 12:06
daisy schrieb:

Wie ist das denn eigentlich, wenn man ne Geschichte liest und man das Gefühl hat, der Autor liest seine Reviews anscheinend gar nicht, sollte man als Autor nicht ab und zu auch auf Fragen in Reviews antworten?


Natürlich. o.o Es sei denn, es nimmt etwas vorweg, was später eh in der Geschichte geklärt wird, aber selbst in dem Fall würde ich dem Leser eine Antwort schreiben und ihm Bescheid sagen. Allerdings mag ich es nicht, auch wenn es hier auf ff.de Gang und Gebe ist, wenn ich ein neues Kapitel lesen will und mich erst einmal zum Anfang herunter scrollen musst, weil da ganz viele "@Reviewerblablabla"s davor stehen. Da mag ich es persönlich lieber, denen private Mails zu schicken und erst wenn eine Frage wiederholt auftaucht, behandle ich sie in meinem Kommentar NACH dem Kapitel, damit diejenigen, die es nicht interessiert das Kapitel nicht erst suchen müssen.
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Beitrag #46, verfasst am 29.08.2008 - 12:11
Ich beantworte meine Reviews eigentlich auch alle per Mail - schon alleine deshalb, weil ich auf die Art auch ganz bestimmt niemanden vergesse :-)
Wenn ich auf eine Frage noch nicht antworten will (weils an diesem Punkt die Spannung rausnimmt), schreibe ich dann aber auch eine entsprechende Bemerkung dazu.
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Beitrag #47, verfasst am 29.08.2008 - 12:22
Ich bin auch immer für private Mails, außer es sind Fragen, die mehr Leute interessieren könnten, dann schreib ich die Antwort ins nächste Kapitel, oder, wenns eine Erklärung zu meiner Welt im allgemeinen ist, dann schreibe ich es als eigenes Review für jeden, dens interessiert...
Noch ein Vorteil, wenn man Reviews per Mail beantwortet: Sie schreiben zurückund man kann sehr nett plaudern ;)
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Beitrag #48, verfasst am 29.08.2008 - 12:27
Okay...bin ich die Einzige, der nicht aus der Seele gesprochen wird? Scheint so. Gut, das mag daran liegen, dass ich gerne Sexszenen schreibe und in der letzten Zeit nur Shôjo-ai veröffentlicht habe. In diesem Genre hält sich das Niveau eigentlich ganz gut, sowohl bei Lesern als auch Autoren - weil es kaum einer liest, man ist dem Massendruck einfach nicht unterworfen.
Ich schreibe jetzt seit 7 Jahren und habe in dieser Zeit viel Kritik bekommen, für die ich sehr dankbar war und bin, aber im Endeffekt meine ich mittlerweile einen annehmbaren Stil gefunden zu haben und darum ist es mir ehrlich gesagt herzlich egal, ob ich Kommentare bekomme oder nicht. Wenn sich etwas Kontsruktives anfindet ist das wunderbar und der Schreiber darf sich auf eine lange Mail freuen in der ich auf das was er schrieb eingehe und mich vermutlich 1000 mal bedanke. Wenn nicht, dann halt nicht. Ich denke, so viel Selbstvertrauen und Selbstsicherheit seine Geschichten realistisch einschätzen zu können, sollte man haben.
Ich gehöre wie so viele meiner Vorredner zu den Menschen die gelegentlich schreiben MÜSSEN, weil ich sonst einfach daran ersticken würde und ich kenne auch dieses "Da fehlt was, das geht besser"-Gefühl aber das lasse ich nicht an meinen Lesern aus, sondern nerve meinen Betaleser damit. Wenn ich schon etwas on stelle, will ich das Gefühl haben, dass es jemanden den Tag versüßt, ihn erfreut oder ihm zumindest ein paar schöne Minuten des Lesens schenkt. Natürlich ist es toll, wenn sich ein Leser mit Verbesserungsvorschlägen meldet. Mir ist aber vor allem wichtig, dass er das Lesen genauso genießt, wie ich zuvor das Schreiben.
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Beitrag #49, verfasst am 29.08.2008 - 12:34
>>Also wenn Fragen in den Reviews gestellt werden, dann beantworte ich die schon. Ich schicke auch in der Regel eine kurze, manchmal auch längere Dankes-Mail.
Eben einfach weil es nicht selbstverständlich ist, dass man die Reviews kriegt. Und wenn jemand Fragen stellt weiß ich, dass sich jemand wirklich mit der Story auseinandersetzt. Und darüber antworten die meisten Autoren doch, denke ich jedenfalls, recht gerne.
Schließlich spricht man über nichts lieber als über seine "Babies"<<

Oh ja, das kann ich so nur unterschreiben.
Wenn ich ein Review bekomme, freue ich mich immer darüber, und möge es noch so kurz sein. Natürlich wünscht man sich als Schreiberling auch viel Kritik, doch wenn ich selbst ein Review schreibe merke ich manchmal selbst, dass ich immer nur die positiven Dinge aufzähle. Aber es ist wie mit einem Buch. Das liest man ja auch um Spaß zu haben und nicht um etwas zu suchen, das man kritisieren könnte. Und wenn einmal keine Kritik dabei ist freut man sich auch darüber zu hören, dass man etwas gut hinbekommen hat und was genau den Lesern gefällt.

Ich schreibe zwar nur für mich, aber wenn man schon die Möglichkeit dazu hat, kann man es ja auch veröffentlichen. Einerseits um sich zu verbessern, andererseits um anderen eine Freude zu machen.
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Beitrag #50, verfasst am 29.08.2008 - 14:00
Der Post spricht mir aus dem Herzen, endlich, wurde es mal auf den Punkt gebracht:
Ich schreibe nur für mich.
Nicht für Kommis, nicht für Geld, nur für mich.
Ich kann gar nicht anders, kann die Worte nicht aufhalten, wenn sie zu fliessen beginnen...
Gerne, nehme ich, für die HIER veröffentlichten Storys auch Kritik entgegen. Genauso gerne Lob, ich bin aber auch, über jeden Schwarzleser glücklich.
Natürlich, schreibe ich, chronisch, am Ende eines Kapitels, dass ich mich über Reviews freuen würde. Sollte ich jedoch, mal keine bekommen, würde ich desswegen NIEMALS, meine Geschichte aufgeben.
DUCKS ROCK!
Duke 's mine!
 
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