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Beitrag #1, verfasst am 01.07.2010 - 16:32
Ich hoffe ich poste hier richtig ^^.
Also, ich hab eine Frage an euch, wie handhabt ihr es, wenn eine eurer Figuren zu schreien, brüllen, kreischen und zetern anfängt?
Schreibt ihr
"XY brüllte wie am Spieß"
oder
"«IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAEEEEEEEEEEEEEEHHHHHHHHH!!!!!!»,
schrie er"
Ich persönlich finde es schwierig, natürlich ist es doof, wenn eine halbe Seite lang nur AAAAAAAAARGH steht, aber wenn nur die Schreie beschrieben werden ist es auch ein wenig... blutleer.
Wie steht ihr dazu? Ich freu mich auf eure Antworten :)
Häufig ausgesprochener Satz beim Lesen von Badfics: "Aaaargh jetzt ist das Bild in meinem Kopf!!!"
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Beitrag #2, verfasst am 01.07.2010 - 16:39
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zuletzt bearbeitet am 01.07.2010 - 16:43
Ich finde nichts blöder als "IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAEEEEEEEEEEEEEEHHHHHHHHH!!!!!!", da das übertrieben ohne Ende wirkt. So was passt meines Erachtens in ein Manga oder Comic mit Sprechblasen und Bildern von weit aufgerissenen Augen und Mündern, aber nicht in ein Buch, bzw. eine FF die sich auf ein Buch bezieht.

Klar kann man da schon mal die Vokale in die Länge ziehen, und jemanden "Aaargh!" oder "Iiiiiih!", schreien lassen, aber bitte nicht so übertrieben wie oben.

Das wäre m. E. schreibtechnisch ungefähr genau so "gekonnt", als würde man nicht anders in der Lage sein die Bedeutung einer Aussage mit: " Er hatte recht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" oder "Ist das wahr??????????????" zu unterstreichen.
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Beitrag #3, verfasst am 01.07.2010 - 16:43
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zuletzt bearbeitet am 01.07.2010 - 16:44
Ich handhabe das so, dass ich so etwas in den Erzähltext mit einbinde.
Bsp:

"Mit einem markerschütterndem Schrei sprang Sarah auf den Stuhl. «Eine Maus!», kreischte sie und deutete auf den Boden."

Ich persönlich finde es nicht schön, wenn Schreie geschrieben werden. Genau, wie ich es nicht mag, wenn alles, was ein Charakter brüllt, in Großbuchstaben geschrieben wird. Ich finde, das verleiht dem Text ein unseriöses Aussehen.
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Beitrag #4, verfasst am 01.07.2010 - 16:48
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zuletzt bearbeitet am 01.07.2010 - 16:50
Ich muss ehrlich sagen, wenn mich in einer Story eine halbe Seite Großbuchstaben anspringen, bin ich weg.  
Ein Wort groß geschrieben - kein Problem. Ganze Zeilen groß - macht man nicht. Da sollte man sich was anderes überlegen.

Man kann doch zusätzlich Mimik und Gestik einbringen anstatt nur den Schrei an sich zu beschreiben.

"Die Adern auf seiner Stirn schwollen an, sein Gesicht verfärbte sich dunkelrot und er schrie: 'NEIN!'"

Nur mal als Beispiel (ein schlechtes allerdings - was besseres ist mir grad nicht eingefallen... ).
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

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Beitrag #5, verfasst am 01.07.2010 - 17:48
Theoretisch wäre das eigentlich ein Fall für diesen Thread hier, oder:
http://forum.fanfiktion.de/t/1232/1
Dort kannst du andere User um Hilfe bei kleinen stilistischen oder ähnlichen Schreibproblemen um Hilfe bitten.
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Beitrag #6, verfasst am 01.07.2010 - 17:52
Großbuchstaben + ein Rufzeichen. Fertig, Problem ist gelöst.
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Beitrag #7, verfasst am 01.07.2010 - 18:17
Ich hab in einer Story ein "Iiiih...", das reichte da an der stelle völlig, um gekreische klar zu machen... *g*

Aber ne ganze Zeile oder mehr in Großbuchstaben etc würde mich wohl auch in die Flucht treiben...
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Beitrag #8, verfasst am 01.07.2010 - 18:17
oh lieber himmel ... ich finde nichts schlimmer, als "AAAAAHHHHH!!!!!!" wenn ich so was lesen, rollen sich bei mir die zehennägel hoch *schauder* dieses "alles-großbuchstaben-und-buchstaben-unendlich-oft-wiederhole-gepaart-mit unzähligen-ausrufezeichen-getue" ist schrecklich und tut förmlich in den augen weh, wenn ich so was zu gesicht bekomme.
eigentlich ist es doch nicht so schwer ... - satansbratn -  hat doch eine paradebeispiel gebracht, wie so was ohne probleme gelöst werden kann ... unterstreichen kannst du so was, wie schon - lapislazuli67 - geschrieben hat, mit mimik und gestik ... und *tataaaa* fertig ist der "perfekte schrei" :-)
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Beitrag #9, verfasst am 01.07.2010 - 18:26
Bitte, bitte nur ein Ausrufezeichen! Mehrere finde ich persönlich schrecklich.
Und wenn du ein Wort hervorheben willst, dann vielleicht mit langgezogenen Vokalen, dann aber nur klein geschrieben. Oder du schreibst das Wort kursiv; so wird das auch hervorgehoben. Ich finde, so reicht das. Ganz groß geschriebene Wörter schrecken mich oft ab, zumindest, wenn es sich dann auch noch häuft.
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Beitrag #10, verfasst am 01.07.2010 - 18:50
Ich beschreibe den Schrei lieber als ihn zu schreiben ;) Vielleicht höchstens ein "Ihhh", kreischte sie, aber mehr auch nicht. Sonst bin ich mehr für ... gab einen spitzen Schrei von sich... einen erstickten Aufschrei, ein hohes Kreischen... schrie schmerzerfüllt auf. Durch solche Beschreibungen macht man den Schrei viel greifbarer als nur durch ein "Aaaahhh" finde ich.
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Beitrag #11, verfasst am 01.07.2010 - 21:26
Was habt ihr alle gegen Capslocj? Genau dafür ist er doch überhaupt da.

NATÜRLICH SOLLTE MAN DAMIT NICHT GANZE SÄTZE GROSS SCHREIBEN, ABER FÜR EINZELNE WORTE IST ES VÖLLIG IN ORDNUNG.

Ebenso sind Rufzeichen ganz normale Satzzeichen.
Satansbratens Variante finde ich persönlich graulich. Sehr distanziert, entfernt den Leser vom Protagonnisten. Nein, gefällt mir überhaupt nicht.
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Beitrag #12, verfasst am 01.07.2010 - 21:33
ähm...
Perspektive?
Wenn ich aus der Sicht eines 11-jährigen Kindes schreibe, schreibe ich kindisch.
Wenn ich aus der Sicht eines Erwachsenen schreibe, schreibe ich distanzierter, erwachsener.
Wenn ich aus einer Erzählersicht schreibe (dritte Person, omnipotent, ...), schreibe ich natürlich distanziert oô

Dementsprechend muss ich auch mit "wie schreie ich" oder "wie lasse ich einen Charakter schreien" dem passend sein oô
Was ich als OP lese, bekommt nur in den seltensten Fällen ein Review

Freundlicher, höflicher Umgang ist erwünscht. Wenn nicht, kann ich ebenfalls bissig werden.
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Beitrag #13, verfasst am 01.07.2010 - 21:38
Dass mit der Erzählperspektive stimmt schon. Ich persönlich bevorzuge eine Perspektive, die nah dran ist, aber in der auktorialen passt eine distanziertere Sicht.

Dass Erwachsene so viel distanzierter sind als Kinder, bezweifle ich aber. Auch Erwachsene reflektieren 90% ihrer Gedanken nicht, es sei denn es sind Traumtänzer (so wie ich) und Romantiker.
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Beitrag #14, verfasst am 01.07.2010 - 21:43
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zuletzt bearbeitet am 01.07.2010 - 21:44
ALTAH, wenn ich sehe, dass so in einer Geschichte geschrieben wird, will ich demjenigen unweigerlich seine Großbuchstaben über die Rübe ziehen.


Nein, nun mal ernsthaft:
Wenn ich alles in Großbuchstaben haben will, dann schlag ich ein x-beliebiges Comic auf, in dem es nur von "PIFFPAFFPUFF"s und "POW"s sprudelt, aber doch kein ernstzunehmendes Werk.
Schreien wäre da nur eins von vielen Dingen, die mich tierisch nerven. Da wären ja noch diese originellen Dialoge wie:

Er sagt: "XYX."
Sie sagt: "YXY."
Er sagt: "XXYXX"
Sie sagt: "YYXYY"


Entschuldigt, aber so etwas kann und will ich nicht ernstnehmen. Ich habe erst eine einzige Geschichte auf der Welt entdeckt, in der diese Form von Dialog auch als "Stilmittel" konsequent und glaubhaft rübergebracht wurde, der Rest grenzt für mich schlicht an Ideenlosigkeit.
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Beitrag #15, verfasst am 02.07.2010 - 01:02
Ich kenne mittlerweile mindestens 2-3 Bücher, wo es ständig so geht (Er sagt, Sie sagt, Er sagt...). Das nervt mich da auch immer tierisch. *lol*
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Beitrag #16, verfasst am 02.07.2010 - 16:02
Memorandum schrieb:
ALTAH, wenn ich sehe, dass so in einer Geschichte geschrieben wird, will ich demjenigen unweigerlich seine Großbuchstaben über die Rübe ziehen.


Nein, nun mal ernsthaft:
Wenn ich alles in Großbuchstaben haben will, dann schlag ich ein x-beliebiges Comic auf, in dem es nur von "PIFFPAFFPUFF"s und "POW"s sprudelt, aber doch kein ernstzunehmendes Werk.


Ich glaube, dafür argumentiert ja niemand.

Es ist eher die Frage, ob man ein einzelnes
"HÖR AUF!"
oder ein
"Hör auf!", schrie Susi.
lesen will.
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Beitrag #17, verfasst am 02.07.2010 - 19:49
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zuletzt bearbeitet am 02.07.2010 - 19:50
Ich schreibe Schreie auch gerne mal in Großbuchstaben... zum Beispiel, wenn ich steigende Intensitätet des Schreis anzeigen will.

Beispiel:
---

Der böse Oberherrscher beugte sich über den mutigen Ritter, der auf der Folterbank vor ihm lag, und grinste boshaft. Seine Augen funkelten voller hämischem Vergnügen.
"Und wenn ich damit fertig bin, dann... schneide ich dir die Finger ab! Und wenn du dann vor Schmerzen schreist, foltere ich deine Liebste vor deinen Augen zu Tode! Und dann deinen Sohn!"
"Das tut Ihr nicht, Ihr lügt!"
"Oh doch... " Er wandte sich seinem Folterknecht zu. "Schneide ihm die Finger ab."
Die Schere klapperte, eins, zwei, dreimal. Die Finger fielen zu Boden.
"Nein!"
"Bringt die Schlampe herein!"
Die Tür öffnete sich und der Held musste voller Entsetzen zusehen, wie seine geliebte Rosalinda gefoltert wurde. Tränen traten ihm in die Augen. "Nein! Nein!"
Der böse Oberherrscher lachte höhnisch. "Bringt das Kind herein!"
Wieder öffnete sich die Tür und ein kleiner Junge wurde herein gestoßen. Angstvoll starrte er seinen Vater an. Er zitterte am ganzen, schmächtigen Leib.
Und der Folterknecht ging ins Werk.
"Nein! Nein! NEIN!" Tränen stiegen dem Helden in die Augen. "NEIN! Bitte! Nehmt mir nicht noch meinen Sohn! BITTE!"
---

Fettdruck würde ich für Schreie allerdings niemals verwenden. Einzelne Wörter in Fettdruck sind meine bevorzugte Methode, Schreie etc. im geschriebenen Auszudrücken.

Ein
"Hör auf damit!", schrie sie.
ist für mich einfach nicht so dramatisch wie ein
"HÖR AUF DAMIT!"
Man spart zwei Wörter und der Effekt ist - für mich - viel deutlicher.
Was FSK Aussagen bedeuten:

FSK 12 bedeutet: Der Gute bekommt das Mädchen.
FSK 16 bedeutet: Der Böse bekommt das Mädchen.
FSK 18 bedeutet: Jeder bekommt das Mädchen.
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Beitrag #18, verfasst am 02.07.2010 - 20:59
Andauril schrieb:
Ich schreibe Schreie auch gerne mal in Großbuchstaben... zum Beispiel, wenn ich steigende Intensitätet des Schreis anzeigen will.


Nix gegen Großbuchstaben. Aber es ist ja ein Unterschied ob so wie von dir benutzt oder so:

"NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNN! Bitte! Nehmt mir nicht noch meinen Sohn! BIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIITTEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!"


"HÖÖÖÖÖÖR AAAAAAAAAUUUUUUUUUUUUUUUUUF DAAAAAAAAAAMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIT!"

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Beitrag #19, verfasst am 03.07.2010 - 00:17
Darth Pevra schrieb:
Memorandum schrieb:
ALTAH, wenn ich sehe, dass so in einer Geschichte geschrieben wird, will ich demjenigen unweigerlich seine Großbuchstaben über die Rübe ziehen.


Nein, nun mal ernsthaft:
Wenn ich alles in Großbuchstaben haben will, dann schlag ich ein x-beliebiges Comic auf, in dem es nur von "PIFFPAFFPUFF"s und "POW"s sprudelt, aber doch kein ernstzunehmendes Werk.


Ich glaube, dafür argumentiert ja niemand.

Es ist eher die Frage, ob man ein einzelnes
"HÖR AUF!"
oder ein
"Hör auf!", schrie Susi.
lesen will.



Ich habe auch nicht argumentiert, sondern lediglich gesagt, dass mich Großbuchstaben, die aufeinander folgen, dazu verleiten, etwas nicht mehr weiterlesen zu wollen.
Damit ist für mich an dieser Stelle auch die Frage geklärt, ob ich das eine oder das andere "lieber" lesen will.
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Beitrag #20, verfasst am 03.07.2010 - 01:03
  •  
zuletzt bearbeitet am 03.07.2010 - 01:06
oder
"«IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAEEEEEEEEEEEEEEHHHHHHHHH!!!!!!»,


... das Beispiel aus dem ersten Post.
Auch wenn viele sagen, das erinnert sie an Comics oder Mangas: tatsächlich begegnet einem etwas derart Übertriebenes und Kindisch-Wirkendes auch nicht in den Mangas. Auch da hält man sich zurück.

Ich muss mittlerweile alle ein bis zwei Wochen Geschichten sperren, weil der jeweilige Autor / Autorin derart viele hundert Ausrufezeichen oder AAAAAHHHHS!! hintereinandersetzt, dass Zeilen so lang gezogen werden, dass sie nicht mehr auf einen Bildschirm passen, beim Lesen deshalb ständig gescrollt werden muss und das Kapitel auf diese Weise definitiv unlesbar wird.

Einfach dran denken: wie läuft es in den Büchern ab, die ich lese? Schwierig wird es vielleicht, wenn die Autoren niemals ein Buch gelesen haben. Ansonsten dürfte es kein Problem sein, darauf zu kommen, dass einem ein AAAAAARRRRRRRRRRRRRRRRGGHHHH!!!!!!!! noch niemals außerhalb von Fanfictionseiten oder Chats begegnet ist, oder? ;)

P.S. Wie andere hier schon gesagt haben: Einzelne, markante Worte in Großbuchstaben setzen ist ok. Was dagegen nicht ok ist: mehr als zwei Ausrufezeichen hintereinander, und mehr als einmal derselbe Buchstabe hintereinander.
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Beitrag #21, verfasst am 03.07.2010 - 12:00
@Rune... ja, sowas ist wirlich übertrieben. Und sowas würde ich selbst auch nie benutzen. Da bekommt ja Augenkrebs...

"NEIIIN!" geht ja noch, aber "NEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNN!!!!!!!!!!!" *grusel* geht gar nicht. *geht schnell kotzen*

Weniger ist meistens wirklich mehr
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Beitrag #22, verfasst am 03.07.2010 - 13:47
also... so etwas übertriebenes wie diese Beispiele eher nicht!!
Ich denke es ist besser wenn man vielleicht soetwas wie: "Neein!!", schrie er entsetzt auf.  macht. Und dann wirklich noch ein bisschen Mimik oder ähnliches beschreiben!!
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Beitrag #23, verfasst am 03.07.2010 - 17:17
Ich stimme der, anscheinend Mehrheit, hier zu, ab und zu ein Wort oder ein KURZER Satz in Großbuchstaben, das ist völlig in Ordunung um die Intesität eines Schreies zu verdeutlichen.
Zumindest wenn er Worte hat, für 'wortlose' Schreie würde ich mich am Genre orientieren:
wenn ich eine FF zu einem Manga oder Anime schreibe, halte ich ARGH! etc. für in Ordnung (bloß bitte nicht zu lang gezogen, also maximal 2-3 A's).
bei anderen Genres ziehe ich es vor, einen 'beschriebenen' Schrei zu lesen (Bsp. Sie schrie gellend auf, bis ihre Stimme wegbrach.)

Ach ja, und zu den Ausrufezeichen, wieder von der Art der Geschichte abhängig, aber maximal 3, bei Fragezeichen reicht meiner Meinung nach 1 und bei diese nette Kombi halte ich auch für okay: !?/?!

Tja, mein Senf dazu....
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Beitrag #24, verfasst am 03.07.2010 - 18:07
Großbuchstaben benutze ich nur für Abkürzungen, die eben aus Großbuchstaben bestehen. "UEFA Cup" oder "Fußball-WM". Einzelne Worte, wie in den Beispielen hier, stören mich beim Lesen nicht, aber selbst machen würde ich es nicht. Ich bin da sehr sparsam. Auf 80K+ Wörter kommen vielleicht 5 oder 6 kursiv geschriebene, um etwas zu betonen, und grob geschätzt 10 "!?" oder "?!" Abgesehen davon keine langgezogenen Buchstaben a la "Neeeeein!", keine Doppelsatzzeichen (außer ...) und schon gar keine AAAAAAAAAAAARGH!!!!!!s.
Ich bin da eher minimalistisch. Wer etwas wie sagt, schreit oder wasauchimmer, läßt sich auch mit 08/15-Wörten ausdrücken, sei es der 'schrille, panische Schrei' oder das 'verzweifelte Flehen'.

Geschichten, in denen mir "AAAAAAHHH!!!!" begegnet, kommen direkt in den Müll. Ehrlich, sowas wird nicht einmal in Comics für Kinder gemacht. Es zeugt davon, dass der Autor keine Lust oder keine Ahnung hatte, mir mitzuteilen, ob es sich um einen panischen, entsetzten oder wütenden Schrei handelt, einfach "AAAAAAAAAHHH!!!" hinklatscht und den Rest meiner blühenden und in diesem Fall vermutlich eh sehr stark geforderten Fantasie überläßt. Einzelne Wörter in Großbuchstaben oder kursiv sind völlig in Ordnung, Fettdruck... eher nicht. Mir ist in noch keinem Buch ein fettes Wort mitten im Text begegnet, kursive Wörter durchaus. Daher benutze ich fett nur für Überschriften.
Fan Art mit ohne Fetish
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Beitrag #25, verfasst am 04.07.2010 - 11:57
EchoTracer schrieb:
Großbuchstaben benutze ich nur für Abkürzungen, die eben aus Großbuchstaben bestehen. "UEFA Cup" oder "Fußball-WM". Einzelne Worte, wie in den Beispielen hier, stören mich beim Lesen nicht, aber selbst machen würde ich es nicht. Ich bin da sehr sparsam. Auf 80K+ Wörter kommen vielleicht 5 oder 6 kursiv geschriebene, um etwas zu betonen, und grob geschätzt 10 "!?" oder "?!" Abgesehen davon keine langgezogenen Buchstaben a la "Neeeeein!", keine Doppelsatzzeichen (außer ...) und schon gar keine AAAAAAAAAAAARGH!!!!!!s.
Ich bin da eher minimalistisch. Wer etwas wie sagt, schreit oder wasauchimmer, läßt sich auch mit 08/15-Wörten ausdrücken, sei es der 'schrille, panische Schrei' oder das 'verzweifelte Flehen'.


Das schon. Aber wie gesagt, die "Umschreibungsversion" ist wesentlich distanzierter und rückt den Leser mehr in die Vogelperspektive. Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber mir rollen sich immer die Zehennägel ein, wenn ich den Leser vom Protagonisten distanzieren muss. Meistens will man nah, nah, nah dran sein, damit das Leseerlebnis so intensiv wie möglich ist.
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