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Darth Pevra schrieb:
Das schon. Aber wie gesagt, die "Umschreibungsversion" ist wesentlich distanzierter und rückt den Leser mehr in die Vogelperspektive. Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber mir rollen sich immer die Zehennägel ein, wenn ich den Leser vom Protagonisten distanzieren muss. Meistens will man nah, nah, nah dran sein, damit das Leseerlebnis so intensiv wie möglich ist.
Das scheint mal wieder eine Sache zu sein, die sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Ich empfinde es nicht so, dass die Beschreibung eines Schreis Distanz erzeugt. Ganz und gar nicht. Aber Großbuchstaben (besonders wenn es mehr als ein Wort ist) verjagen mich.
Und ich erinnere mich auch nicht, das jemals in einem Buch gesehen zu haben. Trotzdem fiebere ich mit den Helden mit. Das liegt am gesamten Schreibstil und hängt nicht von einer Umschreibung ab.
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.
Max Frisch
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