Nochmal: Es ist kein "Gesetz", das dagegen spricht, sondern persönliche Vorliebe ;-) Nur zur Klarstellung.
Den von dir dargestellten Fall kann ich gar nicht verbessern, ich würde ihn nämlich so nicht schreiben. Es geht hier ja um literarische Figuren, nicht um Menschen. Figuren schreien ihr "Nein" normalerweise allenfalls dreimal unmittelbar hintereinander, denn dann hat auch der letzte Leser begriffen, dass gerade nichts anderes außer diesem "Nein" in ihren Gedanken Platz hat.
In Paniksituationen kann ein katakonisches "Nein, nein, neinneinnein" vorkommen, aber das brüllt man nicht, das wimmert man höchstens.
Fünf mal Nein in jeweils gesteigerter Intensität klingt für mich komisch und unecht, und würde den Leser eher zum Überfliegen reizen, da er es, wie gesagt, nach dem dritten Mal verstanden hat.
In Ausnahmefällen fände ich sowas wie ein:
"Nein. Nein! NEIN!"
aber durchaus okay. Aber mehr Nein braucht es dann echt nicht mehr.
@ Rune: NUn ja den Kiederdieb würde ich echt nicht unter Jugendbüchern einordnen. Hier wird das teilweise echt lästig. Schade eigentlich, das Buch ist so schön mit den Bildern darin - und dann diese ästhetische Beleidigungen wie:
"SCHEISSE!", schrie Nick aus vollem Halse (ach?). "SCHEISSE! SCHEISSE! SCHEISSE!"
Aber man sieht das wirklich zunehmend, gerade in der Unterhaltungsliteratur. Neulich hab ich so eine witzig-romantische Vampirreihe angelesen: Auf der ersten Seite schon mehrfach kursiv, Capslock (und nicht zu vergessen ironische eingeklammerte Bemerkungen).
Soo lustig!!!