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Beitrag #751, verfasst am 23.12.2011 - 09:31
hm mit den Dehnunsstreifen hatte ich bisher Glück *aufHolzklopf*, habe aber bisher "nur" 12 kg zugenommen (ohne den Diabetes und die damit verbundene Ernährungsumstellung, wäre es gewiss um einiges mehr geworden). Creme auch eher sporadisch ein, aber das dafür seit Beginn der Schwangerschaft ;) Nur der gute Vorsatz des Sport treiben, dem bin ich nicht treu geblieben *grmpf*

angelx schrieb:
Wie gehts denn den Mitschwangeren hier so?

Bis auf die ständige Müdigkeit ganz gut, Bauch hat sich auch schon gesenkt obwohl der kleine Fratz ja noch ein bißchen Zeit hat, aber mir ist eh lieber er kommt von alleine früher als die gegenwärtige Aussicht der Einleitung. Die Wehen sollen von Anfang an der absolute Hammer sein, nix mit ruhigem Start.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer eingeleiteten Geburt?
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Beitrag #752, verfasst am 23.12.2011 - 09:42
@Branwyn:
Ja, bei mir wurde eingeleitet... mit Cytotec. Trotzdem ging es relativ ruhig los... die Wehen waren gut auszuhalten... als sie dann am zweiten Tag heftig und im 2-Minuten-Takt kamen, fand ich das nicht mehr so lustig. Dazu kam auch noch, dass sich über mehrere Stunden nichts am Muttermund tat.
Erst die Entspannungsbadewanne brachte was, da platzte mir dann die Fruchtblase und es zwei Stunden später, war mein Spatz da. Wie sich ein normaler Geburtsstart anfühlt kann ich leider nicht sagen... ich würde aber nicht nochmal einleiten lassen, wenn ich es verhindern kann... beim zweiten Kind werde ich geduldiger sein...

@angelx:
Ich habe fast die ganze Schwangerschaft über geglaubt, dass ich die Geburt nicht ohne PDA und jeder Menge Schmerzmitteln ertragen könnte... Zum Schluss legte sich die Angst und ich wollte es einfach nur noch hinter mir haben und mit meinem Zwerg kuscheln, da sah ich der Geburt schon entspannter entgegen.
Vor meinem Bad, s.o., wurde mir eine PDA versprochen, wenn es richtig losgeht und da ich nur noch verkrampft war... wie soll ich sagen? -der Anästhesist kam nach der ersten Presswehe. Das tat dann auch irgendwie gar nicht mehr weh. Die Schmerzen waren weg, weil ich spürte, wie es vorwärts ging. Was ich mir immer am Schlimmsten vorgestellt hatte, stellte sich als harmlos heraus. So hab ich es zumindest empfunden.

Dehnungsstreifen habe übrigens erst in den letzten vier Wochen meiner Schwangerschaft bekommen...
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Beitrag #753, verfasst am 23.12.2011 - 09:53
Zur spontanen Geburt kann ich vielleicht was sagen: die ersten paar Stunden sind die Wehen noch gut auszuhalten. War wie das Ziehen beim Regelschmerz, die ließen sich noch gut wegatmen und kamen die ersten zwei Stunden so alle 15-25 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit klappte das mit dem Wegatmen schon nicht mehr ganz so gut. Ich wurde auf einen Gymnastikball gesetzt und sollte mich bei jeder Wehe an einem Seil hochziehen. Dann kam ich in die Wanne und danach konnte ich nicht mehr Leben oder Sterben... Die letzten vier Stunden waren die Schmerzen kaum auszuhalten, ich wurde dann noch medikamentös Schlafenn gelegt..
Die Presswehen selbst waren zwar auch schlimm, aber erträglicher, weil man etwas dagegen tun konnte!
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Beitrag #754, verfasst am 23.12.2011 - 12:46
Branwyn schrieb:
hm mit den Dehnunsstreifen hatte ich bisher Glück *aufHolzklopf*, habe aber bisher "nur" 12 kg zugenommen (ohne den Diabetes und die damit verbundene Ernährungsumstellung, wäre es gewiss um einiges mehr geworden). Creme auch eher sporadisch ein, aber das dafür seit Beginn der Schwangerschaft ;) Nur der gute Vorsatz des Sport treiben, dem bin ich nicht treu geblieben *grmpf*

angelx schrieb:
Wie gehts denn den Mitschwangeren hier so?

Bis auf die ständige Müdigkeit ganz gut, Bauch hat sich auch schon gesenkt obwohl der kleine Fratz ja noch ein bißchen Zeit hat, aber mir ist eh lieber er kommt von alleine früher als die gegenwärtige Aussicht der Einleitung. Die Wehen sollen von Anfang an der absolute Hammer sein, nix mit ruhigem Start.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer eingeleiteten Geburt?


Die Dehnungsstreifen kommen meist erst im neunten Monat als spontane Überraschung, da macht der Bauch noch einmal einen ordernlichen Schuß und die Hormone weichen da unten alles richtig auf... Aber es muß nicht passieren, ist halt Glückssache. ^^ Und bei 12 kg Gewichtszunahme sieht das eigentlich ganz gut aus für dich.

Persönlich habe ich keine Erfahrungen mit der Einleitung, habe das nur im Bekanntenkreis mitgekriegt.
Bei manchen Frauen schlägt das auch nicht an, da weigert sich der Körper einfach, "anzuspringen". Nur als kleine Vorwarnung. Würden die Ärzte dann wegen der Diabetes auf einen Kaiserschnitt zurückgreifen?
Aber meistens hat die Einleitung ja geklappt, so daß ein KS wohl unwahrscheinlich ist. Viel Glück für die Geburt! :)
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Beitrag #755, verfasst am 23.12.2011 - 13:59
Panthera schrieb:

Bei manchen Frauen schlägt das auch nicht an, da weigert sich der Körper einfach, "anzuspringen". Nur als kleine Vorwarnung. Würden die Ärzte dann wegen der Diabetes auf einen Kaiserschnitt zurückgreifen?
Aber meistens hat die Einleitung ja geklappt, so daß ein KS wohl unwahrscheinlich ist.


Ja sollte die Einleitung nicht funktionieren, muss der KS erfolgen. Mein absolutes Horrorszenario, die Einleitung geht ja schon genau in das Gegenteil von dem was ich unter einer natürlichen selbstbestimmten Geburt ( meine Wunschvorstellung, von der ich mich wohl verabschieden muss) vorstelle bzw. gewünscht habe. Entweder, wenn die Werte vom kleinen oder auch meine zu schlecht sind, wird in der 38. Eingeleitet ansonsten auf jeden Fall am ET sollte sich von selbst nichts tun :'( Wie schrieb ich noch vor ein paar Seiten in der 38. Woche Kinder zu holen fände ich auch noch ein bißchen früh. Jetzt steht uns das vielleicht selbst bevor.....

Panthera schrieb:
Viel Glück für die Geburt! :)

Vielen Dank, lieb von Dir.
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Beitrag #756, verfasst am 23.12.2011 - 20:02
Ich finde es überhaupt nicht zu früh, wenn ein Kind in der 38. Woche geboren wird. Warum sollte das zu früh sein? Statistisch gesehen kommen nur 5% aller Kinder am ET auf die Welt. Die meisten Kinder werden zwischen der 38. Woche und der 42. Woche geboren. Was bedeutet, dass sehr viele Kinder von ganz alleine ab der 38. Woche auf die Welt kommen. Und dennoch ist alles in Ordnung mit ihnen.

Der letzte Schritt, den ein Baby in seiner elementaren körperlichen Entwicklung tut, ist das Fertigbilden der Lunge - was um die 35. Woche herum geschieht. In den Wochen danach passiert mit dem Kind nichts weltbewegendes mehr, außer dass es fett wird, um den Temperatursturz nach der Geburt auszugleichen.

Bei geplantem Kaiserschnitt werden die meisten Kinder sogar in der 37. Woche geholt, weil ab dann das Kind in den meisten Fällen auch wirklich "fertig" ist und sich nur noch Speck anfuttert. Ich selbst kam auch in der 38. Woche auf die Welt. Das ist nichts ungewöhnliches und schadet einem Kind auch nicht.
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Beitrag #757, verfasst am 23.12.2011 - 20:08
Kitshipper schrieb:
Ich selbst kam auch in der 38. Woche auf die Welt. Das ist nichts ungewöhnliches und schadet einem Kind auch nicht.


Meine Jüngste kam in der 38. Woche zur Welt und das hat uns leider die Stillzeit ziemlich versaut. Sie hatte nämlich keinen Saugreflex. Was sich vielleicht noch entwickelt hätte, wäre sie ein, zwei Wochen länger drin geblieben.
Man sollte dem Anderen die Wahrheit hinhalten, dass er wie in einen offenen Mantel hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.

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Beitrag #758, verfasst am 23.12.2011 - 20:21
Na gut, das ist natürlich schade.
Es gibt aber zahllose Gegenbeispiele. Kinder sind individuell und nicht jedes Baby ist bei gleicher SSW auch auf dem gleichen Entwicklungsstand. Meine Kleine zum Beispiel kam in der 42. Woche, war entwicklungstechnisch jedoch auf dem Stand der 40. Woche.

Grundsätzlich jedoch ist es nicht schädlich, ein Kind ab der 37. Woche zu holen.
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Beitrag #759, verfasst am 23.12.2011 - 20:24
Kitshipper schrieb:
Ich finde es überhaupt nicht zu früh, wenn ein Kind in der 38. Woche geboren wird. Warum sollte das zu früh sein? .


Wenn die Geburt spontan beginnt, ist das was anderes aber wenn von außen eingeleitet wird ( wie das dann bei mir der Fall wäre ist es mir schon zu früh). Bei einer spontanen Geburt, ohne Einfluss durch Krankheit oder Medikamente sind die Kinder ja meist soweit. Deshalb darf der Kleine gerne früher kommen wenn er soweit ist, aber nicht von außen eingeleitet. Außerdem wird er ja nicht geholt, weil er dann schon vollends ausgereift ist, sondern weil seine Werte nicht gut sind und das ist schon ziemlich beängstigend.

@ Lapislazuli: ja das mit dem Saugreflex habe ich auch schön öfter gehört. Wurde bei Dir auch eingeleitet?
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Beitrag #760, verfasst am 23.12.2011 - 21:57
Branwyn schrieb:
@ Lapislazuli: ja das mit dem Saugreflex habe ich auch schön öfter gehört. Wurde bei Dir auch eingeleitet?


Nein, das war tatsächlich spontan. Allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt die Nase von der Schwangerschaft so voll, dass ich hinterher nur halb im Scherz gesagt habe, dass ich die Kleine "rausgeworfen" habe... *hust*

Zwei, drei Tage früher und die Hausgeburt wäre gestrichen gewesen...
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Beitrag #761, verfasst am 24.12.2011 - 00:13
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zuletzt bearbeitet am 24.12.2011 - 00:47
Branwyn schrieb:
Ja sollte die Einleitung nicht funktionieren, muss der KS erfolgen. Mein absolutes Horrorszenario, die Einleitung geht ja schon genau in das Gegenteil von dem was ich unter einer natürlichen selbstbestimmten Geburt ( meine Wunschvorstellung, von der ich mich wohl verabschieden muss) vorstelle bzw. gewünscht habe. Entweder, wenn die Werte vom kleinen oder auch meine zu schlecht sind, wird in der 38. Eingeleitet ansonsten auf jeden Fall am ET sollte sich von selbst nichts tun :'( Wie schrieb ich noch vor ein paar Seiten in der 38. Woche Kinder zu holen fände ich auch noch ein bißchen früh. Jetzt steht uns das vielleicht selbst bevor.....


Also 38. Woche ist vollkommen unbedenklich, sonst würden die Ärzte das kaum als Wunschtermin anbieten, weil sie dann ja Klagen fürchten müssten.

Und der KS an sich ist auch nicht so schlimm, wobei ich meinen ja ohne medizinische Indikation bestellt hatte. Ich wollte keine normale Geburt erleben, ich war ja schon mit der Schwangerschaft bedient. ^^
Das ging super schnell, da war das Baby auch schon da, war putzmunter, hatte perfekte Apgar-Werte und wollte auch gleich saugen (nichts da! Ich hab nicht gestillt! ^^).
Wobei ich sagen muß, daß ich bis zur 40. Woche gewartet habe, weil ich absolut keine Wehen hatte und das Kind wohl auch übertragen hätte.

Im übrigen ist die Lungenentwicklung eines Kindes erst im 18. Lebensmonat vollständig abgeschlossen. Ab der 30. Woche sind zu früh geborene Babys fähig, selbstständig zu atmen, da ist die 38. Woche wirklich unbedenklich, in der Zeit passieren ja auch genug Spontangeburten.

Der Saugreflex bei Babys bildet sich eigentlich in der 32./33. Woche, so daß man damit bei Stillwunsch in der 38. Woche auch auf der sicheren Seite sein müßte.
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Beitrag #762, verfasst am 20.01.2012 - 17:24
Hallo allerseits,
ich grabe den Thread aus gegebenem Anlass wieder mal aus ;-)

Meine Frage richtet sich wahrscheinlich mehr an die "Mehrfach-Mütter" unter uns.
Mein Lebensgefährte und ich haben nun beschlossen, dass wir nächstes Jahr heiraten wollen und damit steht natürlich die Frage eines zweiten Kindes groß blinkend im Raum, da ich immer gesagt habe, ich möchte unbedingt einmal ein Geschwisterchen für meine Lena.
Die ist aber genau mein "Problem" an der Sache:
Sie ist nun letzten August sechs Jahre alt geworden und bis das Thema Geschwisterchen so weit wäre, vergehen sicherlich noch gute ein bis zwei Jahre, denke ich.
Wie habt ihr das gehandhabt, als sich für euer "Einzelkind" ein zweiter Teil angekündigt hat?
Was würdet ihr mir raten?

Habe auch schon mit zwei verschiedenen Psychotherapeuten gesprochen, die sich auf Kinder und Familienaufstellungen spezialisiert haben und habe natürlich - oh Wunder - zwei komplett gegensätzliche Meinungen bekommen:

PT 1 meinte, man solle das ältere Kind bereits bei der Planung ein wenig miteinbinden (also mitteilen, dass man vorhat, noch ein Kind zu bekommen, darüber sprechen usw.) Dann würde sich das Kind nicht übergangen fühlen und wäre an der Freude der Eltern mitbeteiligt, was erste Eifersuchtsattacken verhindern würde.

PT 2 meinte, man solle das ältere Kind auf keinen Fall schon in die Planung miteinbinden,weil ein Kind in dem Alter damit heillos überfordert wäre. Wir sollten es Lena schonend mitteilen, wenn dann tatsächlich eine Schwangerschaft besteht und diese über die ersten kritischen Wochen hinüber wäre - dann sollte man sie erst in vieles miteinbeziehen, aber auch nicht in alles.

Ich selbst bin unentschlossen, habe aber einfach Angst, etwas richtig, richtig falsch zu machen, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich mir vorgenommen hatte, die zweite Schwangerschaft so weit wie möglich zu genießen, nachdem mir das beim ersten Mal aufgrund meines Alters doch relativ verwehrt geblieben ist.
Jetzt fürchte ich mich, dass Lena damit dann irgendwie ein Problem hätte - vor allem, weil auch mein Lebensgefährte nicht ihr Vater ist (was man so niemals mitkriegen würde - von beiden Seiten), aber keine Ahnung, wie sich das entwickelt ...

Hilfe! Ich überlege ernsthaft, ob es eine gute Idee ist, noch ein zweites Kind zu bekommen :-((
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Beitrag #763, verfasst am 20.01.2012 - 21:24
Hey Pepsal!

Ich selbst habe zwar erst ein Kind, aber dafür einen acht Jahre älteren Bruder. Meine Mutter fand diesen Altersunterschied fantastisch. Als sie schwanger war, haben sie kindgerechte Bücher für ihn gekauft und ihm dann immer die einzelnen Phasen erklärt, in der sich meine Mutter dann befand. Als ich da war, haben sie ihn in die Pflege mit eingebunden, er durfte Kinderwagen schieben, mir das Fläschchen geben, beim Wickeln zugucken und alles.
Ein unbestreitbarer Vorteil bei solch einem Altersunterschied ist zweifellos, dass man mit dem Kind schon halbwegs vernünftig reden kann, ihm klar machen kann, dass das Baby mehr Hege braucht, als das Große, man ihn aber trotzdem noch lieb hat und Zeit mit ihm verbringt. Mal toben, bei den Hausaufgaben helfen und zuhören, wenn er Probleme hat.
Mein Bruder und ich haben übrigens auch verschiedene Väter, was bei uns auch nie eine Rolle spielte. Das wichtigste ist, dass sich nichts bei der Beziehung zwischen deiner Tochter und deinem Lebenspartner ändert - vor allem von der Seite deines Mannes aus.
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Beitrag #764, verfasst am 20.01.2012 - 21:38
Hallo Pepsal,

man kann aus allem ein Problem machen - man muss aber nicht .

Ich habe ein Schwester, die nur 18 Monate jünger ist als ich (was für meine Mutter sicher sehr, sehr anstrengend war) und einen Bruder, der neun Jahre jünger ist und den ich als Grundschulkind heiß und innig geliebt und umsorgt habe. Keine Spur von Eifersucht.

Ich erinnere mich nicht so genau, aber meine Mutter erzählt gelegentlich, dass ich geschimpft habe, wenn ich aus der Schule kam und sie ihn schon gefüttert hatte .

Mir wäre es ehrlich gesagt piepegal, was die Experten dazu sagen. Wenn du und dein Mann ein zweites Kind haben möchtet, dann bekommt es. Wenn ihr euch freut, dann wird es auch für das ältere Kind kein so großes Problem werden. Man muss halt darauf achten, dass sich nicht alles nur noch ums Baby dreht. Aber so ein Grundschulkind hat ja auch schon ein "eigenes" Leben und ist nicht mehr völlig von Mama und Papa abhängig.
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Beitrag #765, verfasst am 20.01.2012 - 22:32
Bei mir waren es sogar 12 Jahre Unterschied, also ich war 12 als meine Schwester auf die Welt kam.
Und obwohl direkt vorher die Trennung von meinen Eltern war und das Zusammenziehen mit schwierigem Stiefvater^^ habe ich dieses Kind geliebt, spätestens ab dem Punkt, an dem man einen Bauch sehen konnte! Nach dem ersten Mal halten, wars dann eh ganz um mich geschehen.:)
Meine Mama hat mich sehr stark mit einbezogen, ich war sogar bei der Geburt dabei (also die letzten 10 Minuten bin ich dann schon raus) und ich war sehr stolz darauf. Natürlich ist 8 und 12 jahre auch nochmal ein Unterschied, aber über ein bisschen mit einbeziehen freut sich glaub ich jedes Geschwisterkind. Gibt das Gefühl, dass man immer noch dazu gehört und wichtig ist, auch wenn da jetzt etwas neues kommt!
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Beitrag #766, verfasst am 20.01.2012 - 23:13
Pepsal schrieb:
Meine Frage richtet sich wahrscheinlich mehr an die "Mehrfach-Mütter" unter uns.
Mein Lebensgefährte und ich haben nun beschlossen, dass wir nächstes Jahr heiraten wollen und damit steht natürlich die Frage eines zweiten Kindes groß blinkend im Raum, da ich immer gesagt habe, ich möchte unbedingt einmal ein Geschwisterchen für meine Lena.
Die ist aber genau mein "Problem" an der Sache:
Sie ist nun letzten August sechs Jahre alt geworden und bis das Thema Geschwisterchen so weit wäre, vergehen sicherlich noch gute ein bis zwei Jahre, denke ich.
Wie habt ihr das gehandhabt, als sich für euer "Einzelkind" ein zweiter Teil angekündigt hat?
Was würdet ihr mir raten?

Habe auch schon mit zwei verschiedenen Psychotherapeuten gesprochen, die sich auf Kinder und Familienaufstellungen spezialisiert haben und habe natürlich - oh Wunder - zwei komplett gegensätzliche Meinungen bekommen:

PT 1 meinte, man solle das ältere Kind bereits bei der Planung ein wenig miteinbinden (also mitteilen, dass man vorhat, noch ein Kind zu bekommen, darüber sprechen usw.) Dann würde sich das Kind nicht übergangen fühlen und wäre an der Freude der Eltern mitbeteiligt, was erste Eifersuchtsattacken verhindern würde.

PT 2 meinte, man solle das ältere Kind auf keinen Fall schon in die Planung miteinbinden,weil ein Kind in dem Alter damit heillos überfordert wäre. Wir sollten es Lena schonend mitteilen, wenn dann tatsächlich eine Schwangerschaft besteht und diese über die ersten kritischen Wochen hinüber wäre - dann sollte man sie erst in vieles miteinbeziehen, aber auch nicht in alles.

Ich selbst bin unentschlossen, habe aber einfach Angst, etwas richtig, richtig falsch zu machen, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich mir vorgenommen hatte, die zweite Schwangerschaft so weit wie möglich zu genießen, nachdem mir das beim ersten Mal aufgrund meines Alters doch relativ verwehrt geblieben ist.
Jetzt fürchte ich mich, dass Lena damit dann irgendwie ein Problem hätte - vor allem, weil auch mein Lebensgefährte nicht ihr Vater ist (was man so niemals mitkriegen würde - von beiden Seiten), aber keine Ahnung, wie sich das entwickelt ...


Also erstmal sollten sich die Eltern dafür entscheiden, ob sie weitere Kinder haben möchten. Das ist jetzt keine Sache, in die ich ein anderes Kind einbauen würde, es sei denn, es wäre finanziell oder räumlich problematisch. Man kommt ja nicht mit dem Recht auf die Welt, ein Einzelkind bleiben zu dürfen. ^^

Rein psychologisch betrachtet ist ein Altersunterschied von weniger als drei Jahren problematischer als eine größere Altersspanne, weil dort die Eifersucht auf den (neuen) Nachwuchs am stärksten wirkt. Kann man ja auch verstehen, weil ein Kind von zwei oder drei noch ziemlich selbstbezogen denkt.
Meine Geschwister und ich sind 4 und 5 Jahre auseinander und es gab kaum Rivalitäten.

Meine beste Freundin ist nach dem ersten Kind ungewollt schwanger geworden, die hat diesen knappen Unterschied von zweieinhalb Jahren, aber es gibt auch tolle Bücher für Kinder in diesem Alter und die älteste Tochter wurde voll eingebunden. Die durfte dann auch den Ultraschall begucken und den Bauch. Die beiden Schwestern kommen prima zurecht.

Ich würd mir da keinen großen Kopf machen, deine Tochter ist alt genug, daß man mit ihr reden kann. Und das kannst Du ja tun, wenn der Test positiv ausgefallen ist. Davor macht man ja nur unnötig die Kühe scheu, denk ich mal. :)
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Beitrag #767, verfasst am 23.01.2012 - 12:23
Vielen, vielen Dank an euch alle für eure lieben Rückmeldungen!
Hat mir sehr gut getan auch von Erfahrungsberichten zu lesen, in denen das gut funktioniert hat.
Bin inzwischen auch schon wieder ein wenig ruhiger, was das Thema betrifft und denke, dass schon alles gut laufen wird, solange mein Lebensgefährte und ich weiterhin ein Team bleiben.

Wie es wirklich laufen wird, kann man sowieso nur abwarten, es war für mich einfach im ersten Moment so ein Augenblick der kompletten Überforderung mit diesem Thema ...
Habe Lena am Wochenende mal beiläufig gefragt, was sie über ein Geschwisterchen denken würde, da hat sie mir begeistert geantwortet, dass sie sich sehr freuen würde und gleich aufgezählt, was sie mit der Schwester (anscheinend steht ein Brüderchen gar nicht zur Debatte*g*) alles machen würde ... Das hat mich auch ziemlich beruhigt, da ist die Grundeinstellung zumindest mal keine negative ...

Werde euch dann auf dem Laufenden halten, sobald es so weit ist ;)
Also nochmal vielen Dank :)
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Beitrag #768, verfasst am 23.01.2012 - 13:40
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zuletzt bearbeitet am 23.01.2012 - 13:43
Ich hab dazu folgende Meinung: Das zweite Kind bekommen dein Mann und du doch in erster Linie für euch, weil ihr es euch wünscht und das Bedürfnis nach einem weiteren Baby bzw. Kind habt.

Alles andere, inwieweit die Kinder etwas miteinander anfangen können oder nicht, sollte erst dahinter stehen.
So gesehen gibt es mit jeder Alters- Kombi Vor- und Nachteile.

Ich weiß nur, dass ich im Alter deiner Tochter immer neidisch auf die Klassenkameradinnen und Freundinnen war, wo noch mal ein Nachkömmling kam. Und vor allem die Mädchen waren mächtig stolz auf die Geschwister und in der "Babys sind süß"-Phase und waren begeistert, wenn sie die Kleinen im Kinderwagen fahren durften.
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Beitrag #769, verfasst am 26.01.2012 - 23:39
Ich war 15, als meine Schwestern geboren wurden. Die beiden sind mein ein und alles und irgendwie is es in dem Alter schon fast, als wären es die eigenen XD.
Aber ich denke 7 ist ok. Man muss halt gucken, dass das größere Kind trotzdem noch genug Aufmerksamkeit kriegt, aber das sollte machbar sein^^
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Beitrag #770, verfasst am 27.01.2012 - 11:51
Eigentlich ist es tendenziell sogar so, dass, je älter das Erstkind ist, es weniger Probleme mit ihm gibt, wenn das zweite Kind kommt.

Ein Baby oder Kleinkind ist noch viel zu abhängig von seinen Eltern und kann deren Aufmerksamkeit oft viel schlechter mit einem Geschwisterchen teilen, als wenn es bereits im Kindergarten oder in der Grundschule ist und bereits Freunde hat, durch die es die weniger gewordene Aufmerksamkeit kompensieren kann.

Ich war 1 1/2, als meine Schwester geboren wurde und war tierisch eifersüchtig. Als sie ein Säugling war, habe ich ihr ein Glas an den Kopf genallt und sie hat heute noch davon eine klar sichtbare Narbe an der Stirn.
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Beitrag #771, verfasst am 09.02.2012 - 18:32
  •  
zuletzt bearbeitet am 09.02.2012 - 18:38
Hey Mädls,

wer von euch hatte in der Schwangerschaft Blutungen?
Bin letzten Freitag in meinen eigenen Blut aufgewacht,
Gott sei Dank gehts unsern Krümel gut aber dennoch ist
nun die Angst mein ständiger Begleiter.
Ich weiß ich sollte mir nicht solche Gedanken machen
aber ich kann nicht anders.
Ist es jemanden von euch auch so gegangen?

Lg Gina und Krümel 14+4
Einigen wir uns also darauf, dass wir uns uneinig sind.
Dr. Gregory House
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Beitrag #772, verfasst am 09.02.2012 - 18:40
Ginevra Gardner schrieb:
Hey Mädls,

wer von euch hatte in der Schwangerschaft Blutungen?


Oh, Mann! Das war bestimmt ein böser Schreck, aber Hauptsache, deinem Krümel geht es gut.

Es kommt ganz darauf an, was für Blutungen man hat. In meinem Fall handelte es sich um Schmierblutungen, die eher ins bräunliche tendierten (altes Blut), was als wenig gefährlich eingestuft wird als um Beispiel rotes Blut. Es kommt natürlich auch auf die Menge an.
In jedem Fall sollte sich der Arzt das genau ansehen und auch ein CTG machen wegen frühzeitiger Wehen.
Hattest Du auch Krämpfe oder Schmerzen?

Das kann viele Gründe haben, muß kein schlechtes Zeichen sein. Leichte Plazentaablösungen können die Ursache sein. Oder die Einnistungsblutung, die gibt es auch noch und auch noch die Möglichkeit, seine Periode zum normalen Zeitpunkt zu bekommen (Hormonüberlagerung).
Körperliche Schonung wäre kein Fehler, kein Sport, keine schwere Hausarbeit, nichts Schweres heben und so weiter.
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Beitrag #773, verfasst am 09.02.2012 - 18:49
Hey Panthera,

hatte davor keine Krämpfe, gar nichts, keine Vorwarnung.
Es war ein großer Schreck, auch weil man sich ja die wildesten Sachen
im ersten Moment einredet. Ich war mir 100% sicher das Krümel tot sei,
sind ins Krankenhaus gefahren. Gott sei Dank, hatte mein Mann einen kühleren Kopf als
ich, ich war bloß noch am Heulen.
Und das beste war ja dann noch, das mich die Hebamme dann wieder weggeschickt hatte, ohne etwas zu machen. Die Blutung hatte aufgehört, ich sollte dann zu meiner Fachärztin fahrn oder
um acht Uhr wieder kommen. Ich versteh ja, das sie in solchen Fall keinen Arzt holen können aber dennoch als werdende Eltern macht man sich Sorgen.

Meine Ärztin konnte aber auch keinen Grund für die Blutung finden, nur noch altes dunkles Blut,
das in laufe der Tage dann auch nachkam.
Bin jetzt 2 Wochen daheim, mich schonen. Bin auch heute wieder zur FA weil ich Bauchkrämpfe hatte und natürlich gleich wieder Panik hatte, aber alles in Ordnung. Krümel wächst und gedeiht, sie
vermutet das es die Verbindung zwischen Mutterbänder und die Nachwirkung duch die Blutung war.

Ich hoffe mal das nichts mehr kommt.
Einigen wir uns also darauf, dass wir uns uneinig sind.
Dr. Gregory House
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Beitrag #774, verfasst am 09.02.2012 - 19:10
Ginevra Gardner schrieb:
hatte davor keine Krämpfe, gar nichts, keine Vorwarnung.
Es war ein großer Schreck, auch weil man sich ja die wildesten Sachen
im ersten Moment einredet. Ich war mir 100% sicher das Krümel tot sei,
sind ins Krankenhaus gefahren. Gott sei Dank, hatte mein Mann einen kühleren Kopf als
ich, ich war bloß noch am Heulen.
Und das beste war ja dann noch, das mich die Hebamme dann wieder weggeschickt hatte, ohne etwas zu machen. Die Blutung hatte aufgehört, ich sollte dann zu meiner Fachärztin fahrn oder
um acht Uhr wieder kommen. Ich versteh ja, das sie in solchen Fall keinen Arzt holen können aber dennoch als werdende Eltern macht man sich Sorgen.

Meine Ärztin konnte aber auch keinen Grund für die Blutung finden, nur noch altes dunkles Blut,
das in laufe der Tage dann auch nachkam.
Bin jetzt 2 Wochen daheim, mich schonen. Bin auch heute wieder zur FA weil ich Bauchkrämpfe hatte und natürlich gleich wieder Panik hatte, aber alles in Ordnung. Krümel wächst und gedeiht, sie
vermutet das es die Verbindung zwischen Mutterbänder und die Nachwirkung duch die Blutung war.

Ich hoffe mal das nichts mehr kommt.


Ich drück die Daumen. Blutungen finden häufiger statt, als man glauben mag.
Allerdings finde ich das Verhalten der Hebamme ziemlich derb. Sie hätte ja wenigstens ein CTG machen können. Also ehrlich. Außerdem sind die Damen ja eigentlich geschult für solche Situationen. Ich weiß, warum ich keine Hebamme hatte.

Also viel mehr als Schonung und zum Arzt gehen kannst Du leider nicht machen. Bisher waren das ja mehr einmalige Ereignisse. Die Mutterbänder können ganz schön ziepen und das fühlt sich manchmal auch krampfartig an. Ich konnte manchmal vor Dehnungsschmerz nicht mehr laufen.

Vielleicht haben ja noch andere in der Runde Erfahrungen damit gemacht und können dich mit ihren Darstellungen beruhigen.
Also weiterhin schön ausruhen! :)
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