Autor
Beitrag
Beiträge: 2093
Rang: Lektor
•  
Beitrag #51, verfasst am 08.10.2010 - 10:24
zuojenn schrieb:
Textprobe aus Feuchtgebiete ergab Freud.


Überrascht mich nicht.
Meine Waffe ist das Wort, und ich scheue auch nicht davor zurück, es zu benutzen!

Mick Brisgau-der letzte Bulle
Beiträge: 778
Rang: Homepageersteller
•  
Beitrag #52, verfasst am 08.10.2010 - 10:31
Wie funktioniert das Ding denn?
Ich hab in so ziemlich jedem Meiner Texte einen Wert zwischen 65 und 80 raus. Wobei kürzere Texte besser gewertet werden als lange, hab ich das Gefühl ;).
Und was ist besser, ein hoher Wert oder eine eher mittlerer Wert? Ist ja nicht so, dass ich mal Kinderbücher schreiben will ;)
zuojenn
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #53, verfasst am 08.10.2010 - 10:42
  •  
zuletzt bearbeitet am 08.10.2010 - 10:44
Runin schrieb:
Wie funktioniert das Ding denn?
Ich hab in so ziemlich jedem Meiner Texte einen Wert zwischen 65 und 80 raus. Wobei kürzere Texte besser gewertet werden als lange, hab ich das Gefühl ;).
Und was ist besser, ein hoher Wert oder eine eher mittlerer Wert? Ist ja nicht so, dass ich mal Kinderbücher schreiben will ;)


Irgendwo auf der Seite steht, wie's funktioniert.
Nun ist das Ding ursprünglich für Sachtexte und Zeitungsartikel gedacht und an solchen Präverenzen orientiert, aber ich finde es trotzdem ganz interessant.
Da es hier ums leichte Verständnis geht, gibt es auch kein besser oder schlechter; mal davon ab, dass zu niedrige Werte (schweres Verständnis) wohl im Unterhaltungsroman nicht so gut ankommen.

Meine Erwachsenengeschichten tendeln zwischen 60-63; meine Manuskriptauszüge für den aktuellen Jugendroman kommen immer auf 72 :-) Meine Sachtexte iegen alle in den 50ern und meine Forenbeiträge (ja, ich hatte gestern große Langeweile) oft in den 40ern oder knapp drunter. Jetzt weiß ich wenigstens, warum ich so gerne missverstanden werden
zuojenn
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #54, verfasst am 08.10.2010 - 11:14
  •  
zuletzt bearbeitet am 08.10.2010 - 11:47
Mandrake schrieb:
hmmm ...

mich hat eher jetzt etwas überrascht, dass ich mittlerweile sieben verschiedene Abschnitte aus meiner Fanfiktion eingegeben habe, die sich meiner Meinung nach vom Stil gar nicht so stark unterscheiden - und habe sieben verschiedene Autoren angegeben bekommen. Offensichtlich ist das Programm doch nicht wirklich in der Lage, einen Schreibstil irgendwem nur ansatzweise zuzuordnen.


Und DAS ist der Grund, warum ich die Tage Stunden darauf verschwendete, herauszufinden, wie das Ding funktioniert, nur um nicht glauben zu müssen, dass mein Stil in einer Geschichte so stark schwankt. (Und warum ausgerechnet bei meinen stilistisch schlechtesten Texten immer mein verehrter Rainer Rilke rauskommt).

Ergebnis: Es scheint auf einzelne Worte zu reagieren, aber auch auf Absätze. Wenn man in ein Rilke-Gedicht Absätze macht, kommt Hesse bei rum; ohne die Absätze Sibylle Berg?
Beiträge: 180
Rang: Programmheftliebhaber
•  
Beitrag #55, verfasst am 08.10.2010 - 11:45
wenn ich als Techniker und Klugscheißer daherreden darf:
Das Programm an sich kann schon einen Stil zuordnen. Es arbeitet über Wörtschatzvergleiche, analysiert Grammatikstrukturen, Pattern/Silben-Konstruktion, etc. Die Computerlinguistik tut den ganzen lieben langen Tag nichts anderes, als Sprache statistisch erfasbar und Maschinenlesbar zu machen.

Was bei dieser Funktion der FAZ das System aber ad absurdum führt und zu den verqueren Ergebnissen führt ist die betrachtete Datenmenge. Um Goethes Stil zu analysieren wurden wahrscheinlich alle seine bislang digitalisierten Werke einbezogen, dabei hat sich herausgestellt, dass er eine bestimme Satzstruktur 10.000 Mal verwendet hat, bei 40.000 betrachteten Sätzen, ist das ein viertel, statistisch also erwiesen sein Stil. Wenn ich jetzt einen Ausschnitt eingebe, in dem ich 4 Sätze habe und einer dieser Struktur entspricht, werde ich mit Goethe verglichen, nehme ich einen Ausschnitt einen Satz später kippt der Vergleich zu Kafka, weil ich seinem Wortschatz entsprechen.

Das ist so, als ob man Leute mit Schauspielern nur anhand ihrer Körpergröße vergleichen würde. Die Vergleichsprobe ist zu gering um das Gesamte zu erfassen.

Interessant wäre es, den Algorythmus  im Hintergrund eines Text-Archives laufen zu haben, also alle Arbeiten eines Autors mit allen Arbeiten eines anderen zu vergleichen, dann könnte man eine: "Ähnliche Autoren"-Funktion daraus ableiten.
Ich lebe in einer Welt, in der Vampire STERBEN wenn sie in die Sonne treten.
Beiträge: 3755
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #56, verfasst am 08.10.2010 - 12:25
zuojenn schrieb:
Das Ding ist ganz witzig, aber eine Spielerei. Ich hatte bei unterschiedlichen Texten auch völlig unterschiedliche Ergebnisse - aber immer Männer. Die Hausaufgabe meines 7-jährigen Sohnes war übrigens Goethe - na ja, vielelicht, weil der auch ein Problem mit den Kommata hatte?
Wenn man einen Text von Rilke eingibt, kommt Sybille Berg, Charlotte Roche oder Alexa Hennig von Lange raus, ein Stücke Textprobe aus Feuchtgebiete ergab Freud.
Man kann übrigens auch Schwachsinnstexte ohne Interpunktion aus wahllos zusammen gematschten Buchstaben eingeben - es kommt immer noch was Heldenhaftes dabei rum ;-)
Die Ergebnisse ändern sich übrigens manchmal schon dann, wenn man die Verben durch Synonyme austauscht, sich demnach am Stil gar nichts verändert.

Was ich ganz cool finde ist der hier:

http://www.leichtlesbar.ch/html/index.html

Der rechnet auf recht glaubwürdige Weise aus, wie leicht verständlich die eingegebenen Texte sind. Außerdem sagt er dir etwas zu deinem Wortschatz. Das kann möglicherweise sogar wirklich hilfreich sein, weil man damit tatsächliche Stilbrüche finden kann, wenn einzelne Teile der Geschichte sehr leichtgängig sind und andere eher kompliziert (außer, das ist bewusst so gemacht). Damit zu spielen ist ganz witzig.


Ich hatte bei zwei Textproben einen Flesh-Index von ~60. Das ist ja mal beruhigend.
Hat keinen Genierer.
Beiträge: 1398
Rang: Groschenromanschreiber
•  
Beitrag #57, verfasst am 08.10.2010 - 13:13
@grober unfug: Ich hatte  Georg Trakl mit Prosa =D

Alexa Hennig von Lange 1

Georg Klein 1
Georg Trakl 1
Peter Handke 1
Charlotte Roche 2 (oO)
Uwe Johnson 1
Sibylle Berg 1
Albert Ostermaier 1

Naja, komische Kombi. Vor allem: Ich gebe eine komplette Kurzgeschichte ein, was kommt raus? Georg Klein. Ich gebe die Hälfte der Kurzgeschichte ein, es kommt Georg Trakl raus OO
"Heat makes things expand."
So I don't have a weight problem, I'm just hot.
Beiträge: 279
Rang: Kreuzworträtsler
•  
Beitrag #58, verfasst am 08.10.2010 - 14:14
Also eine der Geschichte wie Alexa Henning von Lange. Kenne ich allerdings nicht.

und die Aktuelste war wie Schiller.

Den Rest probiere ich daheim auch noch aus.
Das Schreiben ist ein süßer wunderbarer  Lohn, aber wofür? Es ist der Lohn für Teufelsdienst.  - Franz Kafka
Beiträge: 489
Rang: Annoncenschreiber
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #59, verfasst am 08.10.2010 - 14:44
Ich hab die komplette 1. Seite von diesem Thread kopiert - das ist der Stil von Frederike Mayröcker.

Ich selbst hab den Stil von

Franz Kafka (bei einem OneShot)
Charlotte Roche (bei einem älteren Kapi...)

Was haben die geschrieben?!?
Tell the world W.E. are coming!

Mein Austauschjahr nach British Columbia, Kanada 2012/13: dancing-through-maple-leaves.blogspot.com
Beiträge: 1461
Rang: Sensationsreporter
•  
Beitrag #60, verfasst am 08.10.2010 - 15:26
Schreibst du zufällig ausschweifende, widerliche Sexszenen?

Charlotte Roche hat doch "Feuchtgebiete" geschrieben...

ich hab gerade mal getestet an einem Textstück von mir, ich schreibe angeblich auch wie Franz Kafka
"You're mad!"
"Well that depends on who you're asking..."
~ www.anomaly.forumieren.com
schillingklaus
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #61, verfasst am 08.10.2010 - 15:44
Ueber U. Johnson hielt ich schon 1984 ein Referat.

Bei meinen englischen Werken ergibt sich zumeist ein gewisser David Foster Wallace, gefolgt vom James Joyce,  Cory Doctorow, und Isaac Asimov.
Operator
•  
Beitrag #62, verfasst am 08.10.2010 - 16:14
  •  
zuletzt bearbeitet am 08.10.2010 - 16:17
hmmm ...

Interessant jedenfalls. Meine HP-Fanfiktion jetzt eingegeben, und diesmal nicht nur in Ausschnitten, sondern ganze Kapitel.

Bei dem Komplexitäts-/Lesbarkeittestes bin ich am Anfang in den 50ern, später dann 60er. Das ist auch irgendwie normal. Insbesondere verstärkte wörtliche Rede macht einen Text "einfacher, lesbarer". Wenn dann ein Text wegen viel wörtlicher Rede dann gegen die 80 läuft, bedeutet das natürlich nicht nach der aufgelisteten Punkteliste: "vom Niveau her irgendwo zwischen Bild-Schlagzeile und Werbespruch". Denn wie zuojenn sagt: der Test ist in erster Linie für Zeitungsartikel und Sachtexte gedacht ... und nicht für Literatur.

Bei dem "ich schreibe wie" hat sich dann plötzlich doch eine deutliche Richtung ergeben: 9 von 16 Kapiteln "Peter Handke". Das ist doch schon etwas, was nicht ganz so willkürlich aussieht. Und manche möglichen Autoren tauchen auch kein einziges Mal auf.

Eine weitere, sehr interessante Entdeckung schließlich noch zur englischen Version (ich habe irgendwann mal meine ersten beiden Kapitel ins Englische übersetzt und jetzt dort eingegeben): "i write like J.K. Rowling". Hmmm ... Wirklich? Oder könnte es sein, dass das Programm einfach entdeckt hat, dass in meiner Harry-Potter-Fanfiktion viel von Charakteren wie "Harry Potter", "Severus Snape", "Hermione", "Voldemort" und "Hedwig", von Orten wie "Hogwarts" oder "Hogshead" und Begriffen wie "Death Eater" die Rede ist? Ich glaube, Frau Rowling verwendet diese Begriffe ebenfalls gerne in ihren bisherigen Werken. Gucken wir mal, was passiert, wenn ich alle HP-Begriffe entferne. Ansonsten zweifle ich mal an, ob das System funktioniert, falls man eine FanFic zu einem Werk eines Originalautors eingibt, der sich auf der "ich schreibe wie"-Liste befindet und dabei viele Charakternamen oder erfundene Örtlichkeiten aus seinem Universum verwendet.
Beiträge: 180
Rang: Programmheftliebhaber
•  
Beitrag #63, verfasst am 08.10.2010 - 16:20
@ wie funktioniert das: Es ist ein billiger, umgebauter Spamfilter, ich bin enttäuscht!

Also netter Gag, aber absolut nicht zur Textanalyse geeignet.

@http://www.leichtlesbar.ch/html/index.html

Ich bin mir gerade nicht sicher, ob hohe oder niedrige Werte hier besser sind. Ich will ja, dass mein Text leicht verständlich ist, immerhin ist es Unterhaltungsliteratur und keine Doktorarbeit.
Und die Verwendung von Comics als Beispiel für "Leicht verständlich" finde ich sehr problematisch, immerhin sind Comics eine ganz andere Kunstform, als Prosa, die Verständlichkeit des Textes bei einem Comic ergibt sich durch die Qualität des Bildes, nicht durch die Silbenanzahl. Außerdem Arbeitet diese Analyse nur auf der Basis der Lexik und ignoriert jegliche Grammatik.
Demnach wäre "Fliegen Fliegen hinter Fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach." Sehr leicht zu verstehen, was aber spätestens in gesprochener Sprache nicht der Fall ist.
Ich lebe in einer Welt, in der Vampire STERBEN wenn sie in die Sonne treten.
Beiträge: 3755
Rang: Literaturgott
Schreibwerkstättler
Schreibwerkstatt-Autor
•  
Beitrag #64, verfasst am 08.10.2010 - 16:35
Hohe Werte bedeuten eine bessere Lesbarkeit und das ist etwas, das normalerweise auch die Verlage suchen. Zu einfache Sprache ist bei einem Erwachsenenbuch allerdings auch nicht angebracht.

Wegen der Silbenlänge: die Lesbarkeit relativiert sich, wenn man gerne kurze aber schwierige Wörter verwendet.
Hat keinen Genierer.
Beiträge: 2347
Rang: Pulitzerpreisträger
•  
Beitrag #65, verfasst am 08.10.2010 - 16:45
  •  
zuletzt bearbeitet am 08.10.2010 - 16:46
NovaIxioXerces schrieb:
Du, Dawil Danger? Bei meiner Scheibenwelt-Fanfic habe ich ebenfalls Charlotte Roche. Ob uns das was sagen will?


Bei mir war es keine Scheibenwelt-FF, aber was, wo der Tod (eh, meiner spricht nicht in Großbuchstaben - eh, er quiekt eher begeistert in Großbuchstaben, wenn er denn schon welche benutzen sollte) vorkam^^.

Terry Pratchett und Charlotte Roche sind sich also ähnlicher, als man glaubt?
Hm, eh, ich versuche gerade, Parallelen zu finden, aber mir fallen keine ein, außer dass beide schreiben und Charlotte Roche meines Wissens nach auch gebürtige Britin ist.

Aber wenn die beiden sich so ähnlich wären, hätte ja der Auszug aus "Feuchtgebiete", den zuo spaßeshalber eingegeben hatte, doch "Du schreibst wie ... Terry Pratchett" ergeben müssen, oder?^^ Wäre dann doch nur zu logisch gewesen.

Ehm, ansonsten, ich habe "Feuchtgebiete" erst letztens gelesen - und irgendwie würde ich fast behaupten, dass mein Text absolut so gar nicht wie das klang, aber wenn der Test meint^^.
Those who dance are called insane by those who don't hear the music.
[Eddie Vedder]
Beiträge: 242
Rang: Spiegelleser
•  
Beitrag #66, verfasst am 08.10.2010 - 17:55
Caia Blade schrieb:
Ich hab die komplette 1. Seite von diesem Thread kopiert - das ist der Stil von Frederike Mayröcker.


Na super....Frederike Mayröcker habe ich.
Mein Stil ist wie eine Forendiskussion. -.-
Ramanas Blog: http://christine-sturm.de/
Aion
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #67, verfasst am 08.10.2010 - 18:45
Albert Ostermaier...ähm joa...ist mir jetzt nicht so bekannt...

@Ramana: Gibt schlimmeres :D
Beiträge: 160
Rang: Programmheftliebhaber
•  
Beitrag #68, verfasst am 08.10.2010 - 19:01
Ich scheine im Niveau von 6.-8.-Klässlern zu schreiben..
Weiß jetzt ernsthaft nicht, wie ich das sehen soll xD --> 11.-Klässlerin
Beautys only skin deep, but uglys to the bones. ~ Harry Goldfarb
Beiträge: 658
Rang: Broschürenschreiber
•  
Beitrag #69, verfasst am 08.10.2010 - 19:18
Ich hab drei Teile eines Kapitels meiner aktuellen Geschichte reinkopiert. Ergebnis:

Franz Kafka
Theodor (?) Storm
Rainer Maria Rilke

Da denk ich mir doch, wtf!?
Kafka ehrt natürlich, wobei ich mit dem aber nun wirklich nicht viel gemein hab. Die anderen beiden kenn ich nicht einmal.

Fazit: Absoluter Humbug, dieses Programm. Oder wechsel ich mit jedem Absatz den Schreibstil? Ja ne, ist klar ...
Wie Maschinen, wir müssen funktionieren
Müssen immer weiter laufen, ohne Plan und ohne Ziel
Wir sind wie Maschinen, wir müssen funktionieren
Wir müssen pausenlos marschieren

~ Juli - Maschinen
Aion
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #70, verfasst am 08.10.2010 - 19:22
-Aska- II schrieb:
Ich hab drei Teile eines Kapitels meiner aktuellen Geschichte reinkopiert. Ergebnis:

Franz Kafka
Theodor (?) Storm
Rainer Maria Rilke

Da denk ich mir doch, wtf!?
Kafka ehrt natürlich, wobei ich mit dem aber nun wirklich nicht viel gemein hab. Die anderen beiden kenn ich nicht einmal.

Fazit: Absoluter Humbug, dieses Programm. Oder wechsel ich mit jedem Absatz den Schreibstil? Ja ne, ist klar ...


Naja aber lustig ist es schon ;D
Stil wie eine Forendiskussion, eine elftklässlerin dessen Stil dem Niveau eines Schülers aus der fünften oder sechsten Klasse entspricht...
Beiträge: 2093
Rang: Lektor
•  
Beitrag #71, verfasst am 08.10.2010 - 19:23
  •  
zuletzt bearbeitet am 08.10.2010 - 19:24
-Aska- II schrieb:
Ich hab drei Teile eines Kapitels meiner aktuellen Geschichte reinkopiert. Ergebnis:

Franz Kafka
Theodor (?) Storm
Rainer Maria Rilke

Da denk ich mir doch, wtf!?
Kafka ehrt natürlich, wobei ich mit dem aber nun wirklich nicht viel gemein hab. Die anderen beiden kenn ich nicht einmal.



Die stehen seit hundert Jahren im jedem deutschen Luiteraturlexikon. Für den Vergleich darfst Du dich ruhig geehrt fühlen.
Meine Waffe ist das Wort, und ich scheue auch nicht davor zurück, es zu benutzen!

Mick Brisgau-der letzte Bulle
Beiträge: 658
Rang: Broschürenschreiber
•  
Beitrag #72, verfasst am 08.10.2010 - 19:30
@ MrsAnthony,
toll, jetzt darf ich mich geehrt fühlen, komm mir gleichzeitig aber total unwissend vor. Hu-rah. ^^

Den anderen Test hab ich auch gemacht, komme aber meist nur in den 50er-Bereich, dann aber auch wieder 90. Allerdings scheint das auch wieder stark davon abhängig zu sein, was man sich aus dem Text rauspickt.
Insgesamt sind diese Tests also nicht gerade aussagefähig, Vistin hat das ja verständlich erklärt.
Wie Maschinen, wir müssen funktionieren
Müssen immer weiter laufen, ohne Plan und ohne Ziel
Wir sind wie Maschinen, wir müssen funktionieren
Wir müssen pausenlos marschieren

~ Juli - Maschinen
zuojenn
Anonymer Benutzer
•  
Beitrag #73, verfasst am 08.10.2010 - 19:37
  •  
zuletzt bearbeitet am 08.10.2010 - 19:39
Aion schrieb:

eine elftklässlerin dessen Stil dem Niveau eines Schülers aus der fünften oder sechsten Klasse entspricht...


Nein, das hast du falsch verstanden. es geht bei dem Flesh-Wert *nicht* um Stilniveau, sondern um Verständlichkeit. D.h. es wäre durchschnittlichen 5.-6.Klässlern zuzumuten, den Stil gut lesen zu können.
Höherer Wert - leichter verständlich.
Irgendwer hat mal was von Ken Follett eingegeben, das bewegte sich auch im 80-er Bereich.
Beiträge: 1871
Rang: Ultrahardcoreblogger
•  
Beitrag #74, verfasst am 08.10.2010 - 20:22
1. zu Like Schillerstraße: Peter Handke
2. zu meinen songfics: Herman Hesse
3. zu Abends in der Kneipe: Maxim Biller
4. zu Murphys Gesetz: Alexa Henning von Lange
5. zu I was (n)ever Semper Fi: Peter Handke
6. Und zu Dead like Fredi: Ildiko von Kürthy

das heißt also im Klarzext, 2 von 6 Peter Handke.
mal gucken wie der schreibt.
Die Bilder in meinem Kopf sind für Jugendliche unter 18 nicht geeignet...
Beiträge: 8715
Rang: Literaturgott
•  
Beitrag #75, verfasst am 08.10.2010 - 21:42
Kafka Ô.o
Geehrt fühl ich mich davon nicht wirklich, ich kann den werten Herren nicht ausstehen -.-
"Loki ist 'ne ausgewachsene Diva. Er will Blumen, er will Paraden, er will ein Monument, das in den Himmel aufragt mit seinem Namen drauf. ... Verfluchter Penner."
("Iron Man" Tony Stark in "Marvel's The Avengers)
 
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.5-6987