LunaAdversa schrieb:
Ich habe seit Wochen - ach was, Monaten - eine totale Blockade, was das Buch angeht, dass ich vorerst noch für mich privat schreibe.
Erst war alles noch ein ziemlicher Wust in meinem Kopf, es ging nicht weiter.
Jetzt habe ich alles bis ins Detail (naja, mehr oder weniger) durchstrukturiert, könnte mich fast von Szene zu Szene hangeln. Es geht mmer noch nicht.
Das Problem ist, dass ich einfach keine Lust aufs Schreiben der Geschichte habe - das heißt, ich will es eigentlich schon, aber immer wenn ich das Dokument aufmache: Absoluter Unmut und Widerwille in meinem Kopf.
Ich kann mir nicht erklären, woran das liegt; das Thema interessiert mich brennend und jeden Tag vor dem Einschlafen spiele ich einzelne Szenen durch...
Hat irgendjemand einen hilfreichen Tipp für mich? :/
Zwingen klappt bei mir nicht so wirklich, da ich immer nach den ersten paar Sätzen aufhöre und mir dann denke "was schreibst du eigentlich für Sch****, ist doch Zeitverschwendung!"
Ich habe Musik, die zur Stimmung, zu den Charakteren passt...bin ratlos...andere Sachen kann ich auch schreiben und finde die sogar manchmal gut, aber das Projekt geht gar nicht...
Ich kenne dein Problem nur zu gut. Der Anfang läuft super. Der Mittelteil ist ein Krampf, aber am Ende willst du gar nicht anhören zu schreiben, weil du so im Fluss bist.
Ich kann Lefteye nur zustimmen: Einfach schreiben! Korrigieren und löschen kannst du noch genügend, wenn der erste Entwurf fertig ist.
Wenn du einzelne Szenen sowieso schon im Kopf durchgehst, versuche anschließend einfach sie grob zu notieren. Überdenke sie vielleicht noch einmal, aber halte dich nicht zu lange an einer Szene auf, wenn du weiterkommen willst.