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Rang: Literaturgott
veleren02 schrieb:
Es ist eigentlich klar, dass die Sprache natürlich zum Fandom passen muss. So würde zum Beispiel Legolas in einer Herr der Ringe-FF nicht in Jugendsprache sprechen. Dann hätte ich auch keinen Spaß mehr daran, einen Dialog zu schreiben.Ich spreche nicht von irgendwelchen Slangarten, ich meine vor allem die Länge der Sätze, die die Leute häufig in Büchern zueinander sagen. Völlig unrealistisch, wenn man es genau nimmt. Smalltalk mit Schachtelsätzen =P
Und meistens sind die Antworten, wie gesagt, viel zu schlagfertig, um realistisch zu sein. Auch für Wesen wie Legolas, nehme ich an. Und kein Mensch spricht in der Mitvergangenheit. Zumindest nicht da, wo ich herkomme.
Die Sätze in Dialogen wirken sehr schnell viel zu durchdacht, viel zu konstruiert, für ein Gespräch, in dem man selten so viel Zeit hat, über eine Antwort nachzudenken. Natürlich ist es etwas verschieden, ob man Staatsoberhäupter oder Krieger, Soldaten, Hausfrauen, Gelehrte, Bauern etc. untereinander sprechen lässt, aber meistens machen sich auch, glaube ich, Politiker nicht vor jedem Satz, den sie sagen, recht viele Gedanken.
Ich bin also immer ziemlich zwiegespalten, ob ich einen Dialog realistisch oder "gut beschrieben" gestalten soll...
Durch die Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht,
nach einem Weg heraus zwischen zweierlei Welten. Feuer, zieh mit mir!
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