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Rang: Literaturkritiker
RowenaR schrieb:
Da hört man aber nicht nur die wörtliche Rede. Selbst, wenn man mit jemandem telefoniert gibts da noch mehr als die reine Rede. Stimmhöhe, Lautstärke, Sprechpausen... und bei face-to-face-Kommunikation (ja, das heißt wirklich so) kommen noch Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Gesten und der ganze andere Kram dazu. Und das ist durch Erziehung, Veranlagung, Geschlecht, Bildungsstand, Beruf, Stimmung und so weiter und so fort geprägt. Der Leser KANN gar nicht alles selbst rausfinden, wenn man wirklich nur die reine wörtliche Rede hat. Das als Begründung dafür, dass man wirklich nichts anderes dazu schreibt, zeugt von Unerfahrenheit und/oder Faulheit.
Das ist ja das "Wie".
Wenn dabei steht, wie jemand etwas sagt, dann kann man sich auch denken, warum er es sagt.
Es gibt Autoren, die so schreiben...""Lass mich in Ruhe" knurrte sie, weil sie sehr verletzt war über das was er gesagt hatte, und ihm wehtun wollte und..."
Für mich ist das aber kein guter Stil. Ich kann es nicht leiden, wenn sich die Figuren andauernd selbst analysieren und ganz genau wissen, warum sie tun, was sie tun.
Das denke ich mir lieber selbst dazu.

